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Elektronikproduktion | 23 März 2010

Komponenten: konservatives Management von Kapazitäten

Obwohl sich bis Ende 2009 die Verfügbarkeit von vielen Komponenten und Bauteilen wieder erholt hat, ist diese Verfügbarkeit für die meisten Komponenten jedoch weiterhin angespannt, erklärte der Marktforscher iSuppli.

„Wie iSuppli seit mehreren Monaten prognostiziert, hat die anziehende Konjunktur auch die Nachfrage angekurbelt. Allerdings müssen die Zulieferer erst noch den Sprung ins kalte Wasser wagen—wenn es um die Erhöhung der Kapazitäten geht“, erklärte Eric Pratt, Vice President (Pricing & Competitive Analysis) bei iSuppli. „Und die Hersteller von Komponenten und Bauteilen werden auch weiterhin eine eher konservative Haltung zu Kapazitätserweiterungen haben“, erklärte er weiter. Der Marktforscher ist deshalb der Meinung, dass die Lagerbestände der Hersteller auch in absehbarer Zukunft doch eher Lean sein werden. Obwohl die DOI (Days of Inventory) auch weiterhin in der Nähe des historischen Tiefpunktes bleiben, sehen viele Zulieferer keinen Grund die derzeitige Position zu verändern. Bei den 10 Bereichen der Lieferkette—welche von iSuppli beobachteten werden—haben nur die EMS-Dienstleister ihre Lagerbestände ausgebaut. Den Grund für das mangelnde Interesse der Hersteller die Kapazitäten weiter auszubauen, sieht der Marktforscher in den Gewinnen im 4Q/2009. Doch dieser konservative Ansatz wird nicht lange vorhalten, so iSuppli weiter. „Hersteller müssen schlussendlich wieder aggressiver werden—um den Marktanteil zu erhöhen“, so Eric Pratt.
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