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Elektronikproduktion | 22 März 2010

EMPA setzt auf Aixtron 2-Zoll Black Magic-Anlage

Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA in der Schweiz hat sich für eine Black Magic CNT-Depositionsanlage von Aixtron entschieden.

Der Auftrag wurde bereits im 3Q/2009 erteilt, die Auslieferung der 2-Zoll-Anlage erfolgt nun im 1Q/2010. Flexibilität sei das ausschlaggebende Kriterium für den Zuschlag an Aixtron gewesen, so Dr. Stefan Egger von der EMPA: „Wir suchten nach einem Weg, verschiedene Strukturen aus Kohlenstoffnanomaterialien synthetisch herzustellen. Weiterhin waren leichte Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit verbunden mit hoher Effizienz entscheidend. Die Aixtron-Anlage erfüllt alle Anforderungen." Das interdisziplinäre Forschungs- und Service-Institut für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung EMPA wird mit dem neuen System zahlreiche Nanokarbon-Materialvarianten herstellen. Hier sind zahlreiche Forschungsteams involviert, was ein höchst flexibles System erfordert. Man will nun unterschiedlichste Bereiche abdecken, etwa Miniatur-Röntgenquellen, die MWCNT (mehrwandige Carbon Nanotubes) -Feldemitter benötigen. „Wir werden außerdem ein- und doppelwandige Kohlenstoffnanoröhren und so genanntes Graphen für Sensoren und andere Anwendungen herstellen sowie neuartige Kompositmaterialien auf Basis von Carbon-Nanotubes und -Nanofibers“, so Dr. Egger. ----- CNT, Carbon Nanotubes = Kohlenstoffnanoröhren
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