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Elektronikproduktion | 02 März 2010

Auch LPKF hat sich an 5Q/5A-Serie beteiligt

5 Fragen & 5 Antworten: Das heutige Q&A wurde von Dr. Ingo Bretthauer, Sprecher des Vorstands der LPKF Laser & Electronics AG, beantwortet.


• Der Abschwung im letzten Jahr hat tiefe Spuren in der gesamten Industrie hinterlassen. Ist schon eine leichte Erholung am Markt zu spüren? In der Summe ist die schwierige Wirtschaftslage an LPKF vorbeigegangen – wir schließen das Jahr voraussichtlich im Rahmen unserer im Herbst 2009 erhöhten Wachstumsprognosen ab. Eine Neuentwicklung im Geschäftsbereich LDS (Laser-Direktstrukturierung dreidimensionaler Schaltungsträger) hat einen internationalen Durchbruch und gut gefüllte Auftragsbücher gebracht. Andere Geschäftsbereiche waren weniger erfolgreich, hier ist jedoch in der Tat seit dem letzten Quartal 2009 eine zunehmende Zahl von Anfragen zu verzeichnen. Der Trend zeigt eindeutig nach oben wir fühlen wir uns schon etwas wohler als vor einem Jahr. • Sind weitere Investitionen in diesem Jahr geplant? LPKF ist insgesamt auf Wachstumskurs. So haben wir bereits im ersten Quartal die Produktionskapazitäten für Schneid- und Strukturierungslaser verdoppelt und werden weitere Einstellungen vornehmen. LPKF ist stets mit Innovationen erfolgreich gewesen, weil unsere Produkte zu neuen Fähigkeiten bei unseren Kunden geführt haben. Wir werden also investieren, und bieten unseren Kunden gute Gründe, dies auch zu tun. Bereits bis zum Ende des ersten Quartals verdoppeln wir die Produktionskapazitäten für Schneid- und Strukturierungslaser. Diese Tradition führen wir fort. Wir werden auch in diesem Jahr mehr als nur ein innovatives System zur Mikromaterialbearbeitung und zum Rapid-Protyping vorstellen – versprochen. • Ist Diversifizierung in andere Marktsegmente eine Wachstumsmöglichkeit für Ihr Unternehmen? LPKF ist bereits breit aufgestellt. Wir bedienen in vier Geschäftsfeldern unterschiedliche Märkte – insbesondere Elektronik, Automotive und Medizin. Das verteilt sich auf die Geschäftsbereiche PCB-Prototyping, Dünnschichtsolarzellen, Schneid- & Strukturierungslaser sowie Kunststoffschweißen. Diese Geschäftsbereiche werden jedoch innerhalb der Märkte wachsen. Interessant ist aber auch die Kombination: so lassen sich LDS-Bauteile sicher und hygienisch mit unseren Kunststoff-Schweißsystemen verschließen – und bilden dann eine ausgezeichnete Kombination in der Sensorik oder Medizintechnologie. • Wieviel hält Europa am Weltmarkt in Ihrem Segment? Der asiatische Markt hat in den letzten beiden Jahren deutlich zugelegt. Mittlerweile erwirtschaften wir über 50% unseres Umsatzes in Asien, für Europa bleiben noch c. 30%, beides bezogen auf dort ausgelieferte Systeme. Das spiegelt aber nicht das ganze Bild wieder: die Käufer sitzen oft in Europa oder in den USA, die Maschinen produzieren in Asien. • Was muss getan werden, um eine starke und funktionierende Industrie in Europa zu gewährleisten? Wir denken, dass sich die europäische Industrie durch Innovation, Service und technologisch hochwertige Produkte absetzen kann. LPKF bietet Enabling-Technologien an, die es unseren Kunden ermöglichen, neue Produkte oder wirtschaftlichere Produktionsprozesse aufzulegen. Der langfristige Weg liegt in der Integration von Prozessen und Verfahren. Mit dem neuen LDS-Strukturierer LPKF Fusion3D sinkt der manuelle Aufwand auf etwa ein Drittel, so dass auch in Hochlohnländern wirtschaftlich produziert werden kann. Darüber hinaus sprechen wir ständig mit Herstellern oder Dienstleistern über Innovationsmöglichkeiten – das ist unser tägliches Geschäft. Eine stark verdichtete Produktion setzt hoch qualifizierte Fachkräfte voraus. In diesem Punkt kann sich Europa noch gut gegen Asien behaupten.
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