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© Apple Elektronikproduktion | 01 März 2010

Schaut Apple auf die Gesamtkosten?

Die Marktforscher von Charlie Barnhart & Associates haben den letzten Audit-Bericht von Apple kommentiert.

Ein kürzlich veröffentlichter Audit-Bericht beschreibt, wie der US Elektronik-Riese Apple seine Zulieferer überprüft und welche Verfehlungen gefunden wurden. Der letzte Audit-Bericht deckte dementsprechend 17 grobe Verstöße gegen die Richtlinien des Unternehmens auf. Einige Zulieferer forderten z.B. übermäßig hohe Gebühren bei der Einstellung, es wurden gefälschte Dokumente vorgelegt oder die Entsorgung von gefährlichem und giftigem Müll an nicht autorisierten Unternehmen vergeben. Mit mindestens einem Zulieferer wurde die Zusammenarbeit – auf Grund von wiederholten groben Verstößen – beendet. Wir fragen uns, ob Apple die Kosten für die Überprüfung, für die Korrekturmaßnahmen und die Kosten für die Beendigung der Zusammenarbeit mit den Zulieferern auch in die Gesamtkosten für das ‚Outsourcing in Niedrigkosten-Regionen“ einrechnet? In einer der häufigsten Diskussionen mit unseren OEM-Kunden geht es darum, wie viel das Unternehmen – intern – zur Unterstützung der eigenen Outsourcing-Initiativen ausgeben muss. Diese Zahl ist nicht leicht zu berechnen, da die Methodik in jedem Unternehmen unterschiedlich gehandhabt wird – die Situation muss also sorgfältig überprüft werden. Aber im oben erwähnten Fall, bin ich sehr skeptisch. Vor allem, wenn eine Analyse des Zeitaufwandes, der Kosten und der potentielle Schaden für die Marke herausfindet, dass sorgfältigen Überprüfungen und (entsprechenden Korrekturmaßnahmen!) durch den Preisvorteil beim Outsourcing in Niedrigkosten-Regionen auch wirklich gerechtfertigt ist. ----- Autor: Charlie Barnhart, Charlie Barnhart & Associates
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