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Elektronikproduktion | 28 Januar 2010

Krasse Unterschiede bei der Entwicklung der deutschen Elektroexporte

Boomende, stagnierende und schrumpfende Absatzmärkte lagen im nahen und mittleren Osten im Jahr 2009 dicht beieinander, so der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

Die Entwicklung der deutschen Elektroexporte in die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens weist für das Jahr 2009 erhebliche Gegensätze auf. Saudi Arabien schreibt ein dickes Plus von 13,3% (Jan.-Nov. 2009) während die deutschen Elektroexporte nach Israel, Iran und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) stagnieren. Für die aus deutscher Sicht kleineren Länder sehen die Spannen zwischen den boomenden und den schrumpfenden Absatzmärkten noch größer aus: So weisen der Libanon (+28,2%), Kuwait (+22,8%) und Syrien (+13,5%) für deutsche Exporteure von Elektrotechnik und Elektronik ein ordentliches Wachstum aus. Erhebliche Einbrüche gab es dagegen in Richtung Jemen (-30,7%), in den Oman (-19,2%), nach Katar (-18,6%), nach Bahrein (-14,5%) und nach Jordanien (-10,7%). Von der Größenordnung her fallen in absoluten Handelszahlen allerdings nur Kuwait mit €171 Millionen und Katar mit €163 Millionen (jeweils Jan.-Nov. 2009) ins Gewicht.
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