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Elektronikproduktion | 26 Januar 2010

2009: Top10 OEMs geben $77,3 Milliarden für Chips aus

Der weltweite Umsatz bei Halbleitern betrug im letzten Jahr $226 Milliarden schätzt der Marktforscher Gartner in seinen ersten Prognosen – ein Rückgang von 11,4% gegenüber 2008.

Trotz schwieriger Marktbedingungen blieben die führenden Elektronik OEM / ODM-Unternehmen im Mittelpunkt der Chip-Industrie – auf die Top10 entfallen (ersten Schätzungen zu Folge) rund $77,3 Milliarden des Gesamtmarktes (TAM = Total Available Market). HP nimmt auch 2009 den Spitzenplatz beim Halbleiter-Verbrauch ein. Das Unternehmen konnte 2009 sogar seinen Marktanteil weiter ausbauen – in den PC-Marktsegmenten Desktop-PCs, Mobile PCs und Mini-Notebooks. Zudem konnte HP seine starke Position im Bereich Printer, Server & Storage halten (obwohl des Gesamtvolumen des Server & Storage Marktes 2009 stark geschrumpft ist). Samsung und Nokia folgen auf den Positionen 2 und 3. Apple und Acer waren die einzigen Hersteller von elektronischen Geräten unter den Top10 die 2009 ihren Bedarf an Halbleitern weiter ausgebaut haben. Apple profitierte dabei vor allem davon, dass die Nachfrageentwicklung sich in Richtung Service verlagert. Damit wurde das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Marktteilnehmer und einem der attraktivsten Kunden für die Chip-Branche (in Bezug auf das Wachstumspotential). Acer konnte nicht nur seine Verkaufszahlen im Bereich Mini-Notebooks verbessern, sondern auch Marktanteile in den Bereichen Desktop-PCs und Mobile-PCs gewinnen. Gartner geht davon aus, dass die Nachfrage sich von High-Performance hin zu Portabilität und Erschwinglichkeit verlagern wird, was auch das beschleunigte Wachstum von Acer im letzten Jahr erklärt. Als Folge erhöhte sich auch der Chip-Bedarf von Acer und das Unternehmen rückte von Position 11 (2008) auf Position 9 vor. Die vorläufigen Ergebnisse des Marktforschers zeigen, dass sich die Nachfrage nach PC-Halbleitern weiter erholt – vor allem weil sich Mini-Notebook-PCs sehr gut verkaufen (nicht nur in Schwellenländern, sondern auch in den Industrienationen). Die DRAM-Preise haben sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 stabilisiert und auch das neue Betriebssystem (OS) Windows 7 kurbelte die Marktnachfrage an. Allerdings ging der Halbleiter-Bedarf bei Mobiltelefonen stark zurück – der für Smartphones wuchs jedoch. Bildquelle: austriamicrosystems
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