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Allgemein | 22 Januar 2010

Elektro-Kleintransporter BOmobil wird in Bochum entwickelt

Die Hochschule Bochum mit dem Institut fĂŒr ElektromobilitĂ€t und die Bochumer Initiative ruhrmobil-E nehmen die Entwicklung eines Elektro-Kleintransporters auf.
Ziel ist es, nicht nur einen Prototypen zu konzipieren, sondern ihn bis zur Einsatzreife zu entwickeln. An dem Entwicklungsprojekt, arbeiten folgende Unternehmen aus der Region zusammen: · Delphi Deutschland GmbH, Wuppertal, einer der fĂŒhrenden Autozulieferer u. a. fĂŒr Elektrik und Elektroniksysteme und Bordnetz-Architekturen · NeuhĂ€user Windtec GmbH, LĂŒnen, mit langjĂ€hriger Erfahrungen im Bau von Generatoren und Elektromotoren · Adam Opel GmbH, Bochum, die das Vorhaben mit Infrastruktur und dem Zugriff auf den Standardbauteilekasten des Unternehmens unterstĂŒtzen · Hoppecke Gruppe, Brilon, einer der grĂ¶ĂŸten Industriebatteriehersteller in Europa · scienlab electronic systems GmbH, Bochum, die Elektronik-Komponenten fĂŒr die Automobilindustrie entwickeln · Composite Impulse GmbH & Co., Gevelsberg, Spezialist fĂŒr den Leichtbau mit Faserverbundstoffen. Das BOmobil: Die technischen Eckdaten und der vorlĂ€ufige Name des Stadtfahrzeuges stehen bereits fest: Das BOmobil wird Platz fĂŒr 2 Personen und 400 Kilogramm Zuladung bieten. Eine Batterieladung reicht fĂŒr 150 Kilometer Strecke, der Transporter soll 120 km/h schnell sein. Erste Interessenten aus Handwerk und Industrie haben schon Interesse an dem Lieferwagen aus Bochum bekundet. So wollen unter anderen die Stadtwerke Bochum ihren Fuhrpark elektrifizieren. Erkenntnisse fĂŒr Großserienproduktion Delphi entwickelt am Entwicklungsstandort Wuppertal fĂŒr das Projekt das Bordnetz und die E-Mobil-Komponenten und erhofft sich deutliche Fortschritte in der Effizienzsteigerung bei der Energieverteilung, bei der Material- und somit Gewichtseinsparung sowie Erkenntnisse fĂŒr eine wettbewerbsfĂ€hige Großserienproduktion der hochkomplexen Elektrik- und Elektronik. Zudem erfordert der sichere alltĂ€gliche Umgang mit Spannungen von mehreren hundert Volt in Elektro-Kfz neue Lösungen fĂŒr den Alltagsbetrieb. NRW-Förderung Mit 3 Millionen Euro soll das Wirtschaftsministerium des Landes NRW die Entwicklung und den Bau eines Elektrokleintransporters unterstĂŒtzen, ein Eigenanteil von 2 Millionen stellen die Projektpartner. FĂŒr die Region Bochum und Bergisch Land bedeutet das einen Innovationsschub und eine klare, international wahrnehmbare Positionierung als innovative Automotive-Region.
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