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Elektronikproduktion | 22 Januar 2010

ebm-papst: Kurzarbeit wird zurückgefahren - neues Werk in China

Die Kurzarbeit an den Standorten St. Georgen und Herbolzheim konnte deutlich von 1150 auf 400 Mitarbeiter zurĂŒckgefahren werden. 2011 soll zudem ein Werk in China eröffnen, das von St. Georgen aus gefĂŒhrt werden soll.
Mittlerweile macht sich beim grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber der Bergstadt wieder Optimismus bemerkbar, berichtet der SĂŒdkurier. Zwar befinden sich derzeit noch 90 Mitarbeiter in Kurzarbeit Null, was bedeutet, dass sie ihr Kurzarbeitergeld erhalten, aber derzeit nicht arbeiten. „Zehn Mitarbeiter konnten wir mittlerweile aus der Kurzarbeit Null in die Produktion zurĂŒckholen“, berichtet GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dirk Schallock, der vor einem Jahr die Nachfolge von Gerhard Lahm angetreten hat. Produktion arbeitet wieder voll An den zusammengehörigen Standorten St. Georgen und Herbolzheim mit insgesamt 1600 Mitarbeitern konnte die Kurzarbeit zuletzt zurĂŒckgefahren werden: Von zuvor 1150 BeschĂ€ftigten arbeiten nur noch 400 kurz. „In der Produktion gibt es derzeit gar keine Kurzarbeit mehr, aber in der Verwaltung und in der Entwicklung“, sagt Dirk Schallock. StĂŒnden nun bald gute Projekte an, mĂŒsse abteilungsweise ĂŒberprĂŒft werden, wo die Kurzarbeit zurĂŒckgenommen werden kann. FĂŒr MĂ€rz und September sind PrĂŒfungsstichtage angesetzt. Dann werde sich entscheiden, ob die noch in Kurzarbeit verbliebenen Mitarbeiter weiter beschĂ€ftigt werden können. Wachsen ohne zu wachsen „Wir haben rechtzeitig auf die angespannte wirtschaftliche Lage reagiert“, sagt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer. In den strukturellen AblĂ€ufen sei Verbesserungsbedarf vorhanden gewesen. Ganz klar sei herausgearbeitet worden, wo das Unternehmen stehe und wohin es wolle. ebm-papst arbeite durch diese VerĂ€nderungen wesentlich stĂ€rker ergebnis- und zielorientiert. Die Zielvorgabe laute „wachsen ohne zu wachsen“ – sprich: Mehr Umsatz bei gleich bleibender Mitarbeiterzahl. Die Unternehmensgruppe verfolgt ehrgeizige Ziele: In den nĂ€chsten sieben Jahren soll sich das Wachstum verdoppeln. Dazu beitragen soll auch ein neues Werk in China, das dem Standort St. Georgen unterstellt werden soll. 2011 soll hier mit der Produktion begonnen werden. „Derzeit befinden wir uns in der Planungsphase“, erlĂ€utert Dirk Schallock. Das Werk soll rund 500 Mitarbeiter beschĂ€ftigen, die auf einer FlĂ€che von 5000 Quadratmetern KompaktlĂŒfter produzieren werden.
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