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Allgemein | 20 Januar 2010

BMWi: Forschung verstärkt bei Technologien zur Stromspeicherung

Das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die Förderung von Forschung und Entwicklung im Energiebereich um den neuen Schwerpunkt "Stromspeicher" erweitert.
Bei der anstehenden Modernisierung der Stromversorgung Deutschlands sind neue und innovative AnsĂ€tze zur Stromspeicherung von großer Bedeutung. Um die schnell wachsende Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, insbesondere aus Windenergie, sinnvoll in das Stromversorgungssystem zu integrieren, sind Fortschritte auf dem Gebiet der Stromspeicherung dringlich. Der Bundesminister fĂŒr Wirtschaft und Technologie, Rainer BrĂŒderle: "Die WettbewerbsfĂ€higkeit Deutschlands setzt eine moderne und leistungsfĂ€hige Stromversorgung voraus. Unser Ziel ist der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien. Dazu brauchen wir neue und innovative AnsĂ€tze in der Stromspeicherung. Das BMWi wird den Bereich Stromspeicher bei der Fortschreibung des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung zu einem Schwerpunkt machen und dafĂŒr auch zusĂ€tzliche Fördermittel bereitstellen." Adiabatischer Druckluftspeicher Eines der ersten Projekte, das durch die neue Initiative des BMWi gefördert werden soll, ist die Realisierung eines "adiabaten Druckluftspeichers" in Deutschland. Dieser Speicher wird zusammen von einem Firmenkonsortium bestehend aus RWE, General Electric, ZĂŒblin, Ooms-Ittner-Hof GmbH, Erdgasspeicher Kalle GmbH und DLR erstmalig entwickelt, wobei RWE die Koordination der Zusammenarbeit ĂŒbernimmt. Druckluftspeicher bieten die Option, einen StromĂŒberschuss dafĂŒr zu nutzen, Luft zu komprimieren und in unterirdischen Kavernen zu verpressen. In einer Phase geringerer Stromeinspeisung aus Windenergie können adiabate Systeme die Druckluft unter RĂŒckgewinnung der gleichzeitig gespeicherten WĂ€rme mit einem hohen Wirkungsgrad wieder verstromen. Ziel der Arbeiten des Firmenkonsortiums ist der Bau einer ersten großtechnischen Demonstrationsanlage ab 2013.
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