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Elektronikproduktion | 18 Januar 2010

Gebr. Schmid mit neuem Forschungszentrum in ehemaliger LP-Fabrik der Schweizer Elektronik AG

Die Firma Gebr. Schmid aus Freudenstadt hat die leerstehende Dunninger Leiterplattenfabrik der Schweizer Electronic AG aus Schramberg gekauft. Das Werk wird in ein Forschungszentrum für Photovoltaik umgebaut.

„Wir haben uns seit etwa einem halben Jahr in der Gegend nach einem geeigneten Objekt für ein Forschungszentrum umgeschaut,“ erläuterte Firmenchef Christian Schmid gegenüber der NRWZ. Dabei sei man auf das Dunninger Werk gestoßen, das ideal für seine Firma sei, weil es zwischen Freudenstadt und Niedereschach liege, dem zweiten Schmid Standort. Die beiden Firmen Gebr. Schmid und SEAG sind seit Jahren freundschaftlich verbunden und unterstützen sich gegenseitig. Christian Schmid ist bei der Schweizer Electronic AG seit dem vergangenen Sommer Ersatz-Aufsichtsrat. Fertigungsstraßen für Solarzellen- und Leiterplattenindustrie Die Gebrüder Schmid GmbH beschäftigt knapp 500 Mitarbeiter in Freudenstadt. Schmid Technology Systems 240 Mitarbeiter in Niedereschach, eine weitere Tochterfirma mit 60 Beschäftigten hat ihren Sitz in Schwetzingen. Daneben hat die Firma etliche Tochterunternehmen in China und Südostasien. Schmid baut ganze Fertigungsstraßen für die Solarzellen- und die Leiterplattenindustrie. Die Kunden stammen aus ganz Europa, aber auch aus Asien und den USA. Prototypenbau, Test und Kundenschulung Die neuen Eigentümer wollen in Dunningen ein Forschungszentrum für Photovoltaik einrichten. Hier sollen Prototypen gefertigt und getestet werden. „Die neuen Anlagen wollen wir in Dunningen aufbauen und erproben, bevor sie an die Kunden gehen“, so Schmid. Auch die Mitarbeiterschulung für die Kunden möchte man in Dunningen zusammenfassen. Zusätzliche Arbeitsplätze Schmid rechnet mit „stark sechzig Arbeitsplätzen“ in Dunningen. Dass reiche vom Facharbeiter bis zum Wissenschaftler. Etwa ein Drittel werde aus der bisherigen Belegschaft kommen, zwei Drittel neuer Leute sollen für das Dunninger Werk gewonnen werden. „Wir haben bereits mit der Renovierung begonnen und wollen einen ersten Teil unseres Forschungszentrums im April eröffnen“, verspricht Schmid.
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2019.09.18 10:52 V14.4.0-1