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Elektronikproduktion | 12 Januar 2010

Vierling fertigt Prototyp für Feldtest an Uniklinik Erlangen

Der EMS-Dienstleister Vierling fertigt den Prototyp für das OPAL Health Projekt; ein vom BMWi im Rahmen des Programms SimoBIT (Sichere mobile Informationstechnik in Mittelstand und Verwaltung) gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt.

Mitglieder des von T-Systems geleiteten OPAL-Konsortiums sind neben Vierling das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (Fraunhofer IIS), die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Technologie der Logistik-Dienstleistungswirtschaft (Fraunhofer ATL), das Medizintechnikunternehmen DeltaT aus Gießen, das Universitätsklinikum Erlangen und der Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg. Im Januar 2010 startete bereits der erste Feldversuch von OPAL Health. Ziel ist die Marktreife bis zum Jahr 2011. Intelligentes Funknetz in der Klinik Herzstück von OPAL Health ist ein intelligentes, sich selbst organisierendes Netzwerk aus unabhängigen, miniaturisierten Funk-Sensor-Modulen von jeweils etwa drei mal fünf Zentimetern Größe. Kliniken sollen diese Module an wichtigen medizinischen Geräten und Ressourcen anbringen, zum Beispiel an mobilen EKGs und Blutkonserven. Darauf bauen die Funkmodule eigenständig Verbindungen zueinander und zu fest installierten Anker-Stationen auf. Auf diese Weise entsteht ein Kommunikationsnetz, das über Funk-LAN-Gateways und eine Integrationsplattform mit dem zentralen IT-System der Klinik verbunden ist. Das zentrale System kann aus dem OPAL-Netz Daten unter anderem zu Standort, Temperatur oder Verfügbarkeit medizinischer Geräte und Ressourcen erhalten. Herausragende Partner für maximale Qualität Für den ersten Feldtest von OPAL Health im OP-Bereich und auf der anästhesiologischen Intensivstation der Universitätsklinik Erlangen produziert Vierling einen Prototyp aus 450 Sensorknoten, 40 Ankerknoten und vier Gateways. Über die Fertigung hinaus ist Vierling für Teile der Hardwareentwicklung verantwortlich. "Es ist entscheidend, dass alle Komponenten des Systems zuverlässig funktionieren und die elektromagnetische Abstrahlungen deutlich geringer ausfällt als bei vergleichbaren Systemen, zum Beispiel RFID", sagt Günter Grebe, Projektleiter OPAL Health bei T-Systems. Mehr Wirtschaftlichkeit bei Bluttransfusionen Zusätzlich soll OPAL Health für mehr Wirtschaftlichkeit bei Bluttransfusionen sorgen. Sind OPAL Module mit Temperatursensoren an Blutbeuteln angebracht, lässt sich die Kühlkette der Blutkonserven vom Einfrieren über Lagerung und Transport bis zum Auftauen zentral und lückenlos überwachen. "Bisher müssen Krankenhäuser viele ungenutzte Blutkonserven entsorgen, da sie nicht nachweisen können, dass die Kühlkette jederzeit geschlossen war", sagt Prof. Dr. Weisbach, Transfusionsmedizin der Uniklinik Erlangen. "Durch eine zuverlässige Temperaturüberwachung ließe sich Verschwendung reduzieren."
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