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Leiterplatten | 08 Januar 2010

5Q/5A: Varioprint beteiligt sich an unserer Artikel-Serie

5 Fragen & 5 Antworten: Andreas Schmidheini, Geschäftsführer des Leiterplatten-Herstellers Varioprint, mit Sitz in Heiden (Schweiz) beantwortet heute unsere Fragen.

• Wie gut haben Sie das Jahr 2009 und den wirtschaftlichen Abschwung verkraftet? Dass eine wirtschaftliche Entwicklung nicht immer nur aufwärts gehen kann und die Jahre der Hochkonjunktur einmal zu Ende sind, war abzusehen. Auf diesen Trendwechsel muss sich jedes Unternehmen frühzeitig einstellen. Varioprint, als selbständiges, im Eigentum des Managements befindliches Unternehmen hat über all die guten Jahre Reserven gebildet. Insofern hat Varioprint den Abschwung gut überstanden, ist finanziell äusserst gesund, investierte trotz Krise weiter in innovative Technologien und war sogar in der Lage, im Juli 2009 einen Büroneubau zu beziehen. • Welche Massnahmen sind notwendig, so dass die europäische Leiterplatten-Industrie überleben kann? Die europäische Leiterplattenbranche muss sich vom Denken nach Wachstum, nach Volumen verabschieden und sich auf hochwertige Produkte / Lösungen konzentrieren Der momentan ruinöse Konkurrenzkampf innerhalb Europas, mit dem Ziel, Marktanteil über den Preis zu erobern, auf einem Niveau teilweise unter unseren asiatischen Mitbewerbern kann keine erfolgversprechende, auf Dauer ausgerichtete Strategie sein. • Unter welchen Bereichen sehen Sie die grössten Wachstumschancen für Ihr Unternehmen? Die grössten Chancen sehen wir bei kundenspezifischen Projekten, die technologische Unterstützung erfordern und bei denen verlässliche interne Abläufe und Prozesssicherheit gefordert sind. • Sind für 2010 Investitionen geplant? Wir werden wie in der Vergangenheit, unabhängig der momentanen Wirtschaftslage und entsprechend unserer langfristigen Strategie weiter in neue Technologien investieren. Die durch den Büroneubau entstandenen freien Räumlichkeiten in der Produktion sind für neue Anlagen und neue Prozesse hervorragend geeignet. • Wo sehen Sie - als europäischer Leiterplatten-Hersteller - Ihre Wettbewerber? Mit unserem hohen Exportanteil und der breiten Technologiepalette sehen wir unseren Wettbewerb nicht lokal, sondern global. Wettbewerb muss im übrigen nicht immer eine Bedrohung sein, sondern kann durchaus anspornend wirken und das eigene Unternehmen vorwärts treiben.
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