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Elektronikproduktion | 07 Januar 2010

Continental beschließt Kapitalerhöhung

Der Vorstand des deutschen Autozulieferer Continental hat, mit Billigung des Aufsichtsrats, eine milliardenschwere Kapitalerhöhung beschlossen. Zudem hat sich ein Bankenkonsortium zur Übernahme von 31 Millionen neuer Aktien verpflichtet.
Die Conti­nental AG wird aus dem Bezugsangebot einen Bruttoemissionserlös von 1,085 Mrd Euro er­zielen - mit einem Bezugspreis von 35 Euro pro neuer Aktie. Das Unternehmen hatte zuvor Ende Dezember Verhandlungen mit seinen Kredit gebenden Banken über eine Anpassung der Kreditverträge und eine „Forward Start Facility“ (FSF) über 2,5 Mrd Euro erfolgreich abgeschlossen. Continental wird die Mittel der FSF sowie die Erlöse aus der Kapitalerhöhung zur Rückzah­lung der im August 2010 fälligen Tranche B in Höhe von 3,5 Mrd Euro einsetzen. Das Unter­nehmen hatte mit dem syndizierten Kredit den Erwerb von Siemens VDO finanziert. Die Rückzahlung der Tranche B erfüllt eine im Dezember 2009 mit den Banken vereinbarte Vor­aussetzung für die FSF. „Wir haben wie angekündigt rasch den nächsten Schritt für die Umsetzung unseres Refinan­zierungskonzepts getan, so dass das Grundgerüst jetzt steht und wir solide Lösungen für die in diesem Jahr anstehenden Fälligkeiten gefunden haben“, sagte der Continental-Vorstands­vorsitzende Dr. Elmar Degenhart. „Der garantierte Bezugspreis zeigt im Übrigen das große Vertrauen der beteiligten Banken in unser Unternehmen und seine Zukunftsperspektiven. Auf der jetzt gelegten Basis gehen wir nun ebenso zügig wie konsequent daran, mit den passenden Instrumenten der Finanzmärkte die Laufzeiten unserer Verbindlichkeiten zu opti­mieren.“
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