Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Mercedes-Benz Elektronikproduktion | 05 Januar 2010

iSuppli testet das mbrace-System von Mercedes-Benz

„Das neue mbrace Telematik-System von Mercedes-Benz revolutioniert die In-Car-Konnektivität. Es ist das erste System eines OEM-Unternehmens, welches Smartphones, Apps und Fahrzeuge miteinander verlinkt“, erklärte der Marktforscher iSuppli.
Der Marktforscher unterzog die 2010 Mercedes-Benz E-Klasse (das Fahrzeug nutzt das neue mbrace Telematik-System) einem seiner Usability Test. „Die neue mbrace Telematik-Plattform ist sehr viel besser als die bis jetzt genutzte Lösung – die so genannte Tele Aid“, erklärte MarkBoyadjis, Analyst & Regional Manager beim Marktforscher iSuppli, in einer Mitteilung. Mit dem neuen System hat der deutsche Automobil-Riese „einen neuen Standard bei der Integration von Smartphone-Apps gesetzt“, erklärte er weiter. Das System basiert auf einer Embedded 3G Telematics Control Unit (TCU) des deutschen Automobilzulieferers Continental und setzt auf Verizon Wireless als Netzbetreiber. Die gleiche Hardware-Plattform wurde auch beim alten Mercedes Tele Aid genutzt. Allerdings arbeitet Hughes Telematics derzeit an einer neuen Hardware-Plattform, welche weitere Dienste möglich machen soll. "Meine eigenen Erfahrungen zeigen, dass die Türöffnersteuerung der E-Klasse den WOW-Faktor für sich beanspruchen kann", erklärte Mark Boyadjis. "Dieses App funktionierte super, nachdem ich es auf ein Blackberry und ein iPhone heruntergeladen hatte. Ich konnte mit beiden Mobiltelefonen die Türen verriegeln und auch wieder öffnen – einfach durch den Klick auf ein Icon. Die meisten Menschen fragten mich – im extrem kalten Mittleren Westen der USA (im Dezember) – ob man das Fahrzeug auch mit Hilfe des Telefons starten könne. Leider ist die Antwort „noch nicht“.“ Allerdings hat die Leistung des Vehicle Finders die Tester nicht wirklich überzeugt – „das System war nur bei jedem 4. Testversuch erfolgreich“, so der Marktforscher. Dies ist vor allem auf schlechte GPS-Signale oder andere Probleme zurückzuführen sind, die außerhalb der Kontrolle von Mercedes-Benz und Hughes Telematics liegen. Als weiteren Nachteil nannte der Marktforscher, dass das System weder über eine Remote-Diagnostic-Funktion, noch über Location-Based Services (LBS) verfügt.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.20 12:04 V12.2.3-1