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Elektronikproduktion | 23 Dezember 2009

Bosch: ESP-Ausstattung rückläufig

Anteil der in Deutschland neu zugelassenen Pkws mit Sicherheitssystem ESP ist im ersten Halbjahr 2009 erstmals gesunken.
Wie auto.de berichtet, sank der Anteil auf 78 Prozent und somit um drei Prozentpunkte gegenüber dem Gesamtjahr 2008. Die maßgebliche Ursache dafür ist der in diesem Zeitraum stark gestiegene Verkauf kleiner, meist nur gering ausgestatteter Fahrzeuge.

Künftig wird ESP verstärkt in Serienaustattungen verbaut
Der Automobilzulieferer ist aber für die nächsten Monate zuversichtlich, dass die Ausstattungsrate wieder zunimmt. Dafür spricht allein die Tatsache, dass mehrere Hersteller in diesem Jahr das ESP bei neuen Modellen erstmals in die Serienausstattung aufgenommen haben. Zudem greift ab November 2011 eine in diesem Jahr verabschiedete EU-Regelung, nach der alle neuen Pkw- und Nutzfahrzeugmodelle mit ESP ausgestattet sein müssen. Diese Vorschrift gilt ab November 2014 für alle Neufahrzeuge.

Gewichts- und Kostenreduktion
Im kommenden Jahr startet Bosch die Serienproduktion von Bremsregelsystemen der neunten Generation, deren Gewicht und Baugröße im Vergleich zur Vorgängerversion um bis zu 30 Prozent verringert werden konnte. Die nochmalige Kostenreduzierung des Systems sollte die Bemühungen von Autoindustrie und Behörden unterstützen, aktive Sicherheitssysteme weltweit zum Standard zu machen.

(Fast) europaweit auf dem Vormarsch
Im ersten Halbjahr 2009 stieg die ESP-Quote in nahezu allen europäischen Ländern weiter an. So erhöhte sie sich beispielsweise um je vier Prozentpunkte in Italien auf 55 Prozent und in Spanien auf 69 Prozent. Einzig Frankreich hat wie Deutschland einen Rückgang zu verzeichnen. Als wesentliche Ursache dafür hält der Stuttgarter Zulieferer die staatliche Regelung zur Förderung von Fahrzeugen, die weniger als 120 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Sie kam überwiegend gering ausgerüsteten Kleinfahrzeugen zugute.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-2