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Elektronikproduktion | 14 Dezember 2009

Heitec investiert in Sony Schablonendrucker

Mitte des Jahres investierte die Heitec AG in einen neuen Inline-Schablonendrucker von Sony. Über die Gründe und Erfahrungen sprachen wir mit Herrn Dipl. Ing. Horst Dietz (Geschäftsgebietsleiter Elektronik) und Christian Kneissl (Produktionsleiter).


Wie steht die Heitec AG im Jahr 2009 da?
Dipl. Ing Horst Dietz: Die Auftragslage entwickelte sich, im Gegensatz zum Trend, sehr gut. Wir konnten ein Wachstum im Umsatz, im Ertrag und bei unserer Mitarbeiterzahl verzeichnen. Zu verdanken haben wir dieses Ergebnis den Hochtechnologie-Branchen, wie Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt- oder Kernkraftwerktechnik. Auch die Prognose für 2010 zeigt keine negativen Trends, sondern weist auf weiteres stabiles Wachstum hin.

Warum wurde jetzt in einen neuen Inline-Schablonendrucker investiert?
Dipl. Ing Horst Dietz: Die notwendigerweise steigende Produktionsleistung, die Miniaturisierung, neue Bauteilformen und neue Technologien in der Leiterplattenfertigung fordern die 100%ige Beherrschung des Schablonendruckprozesses. Dieser beeinflusst nachweislich ca. 70% der Gesamtqualität. Zusätzlich liegen die Anforderungen durch verschiedene Zertifikate unserer Partner, wie DIN EN ISO 13485 in der Medizintechnik oder KTA 3507 und KTA 1401 in der Kerntechnik, sehr hoch.



Welche Gründe sprachen für den Schablonendrucker von Sony?
Dipl. Ing Horst Dietz: Einer der Hauptgründe war der Name des Herstellers Sony und die damit verbundene Garantie, einen zuverlässigen Lieferanten zu gewinnen. Da Sony den SI-P850 in den eigenen Fertigungen weltweit einsetzt, konnten wir davon ausgehen, dass der Drucker den höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Beeindruckt hat uns die schnelle und sparsame Schablonenunterseitenreinigung mit einer Zykluszeit für das Drucken und das Reinigen von unter 20 Sekunden, bei einem Papierverbrauch von nur 8 mm pro Zyklus. Der kompakte Aufbau mit einer Größe von 1200 x 1500 x 1400 mm spart uns zudem kostbare Produktionsfläche.

Die Lotpastenzuführung direkt aus der Dose erspart zudem das manuelle Zuführen; alle 500g Standarddosen können verarbeiten werden. Ein weiterer Grund war der vor Ort Service durch den deutschen Vertriebspartner AAT Aston GmbH.

Wie wurde der neue Schablonendrucker in Ihrer Fertigung integriert?
Christian Kneissl: Die Aufstellung und Inbetriebnahme dauerte einen Tag. Aufgrund des geringen Platzbedarfs konnte der Drucker einfach im Produktionsraum integriert werden. Da die Software sehr übersichtlich und bedienerfreundlich gestaltet ist, produzierten wir bereits am zweiten Tag Schnellwechselrahmen und Schablonen sind als Standardprodukte lizenzfrei von allen Schablonenherstellern einsetzbar.

Was können Sie nach den ersten 3 Monaten sagen?
Christian Kneissl: Momentan fertigen wir 60 Stunden in der Woche und freuen uns über sehr kurze Umrüstzeiten nach einem Produktwechsel. Gleich bleibend hohe Qualität und Zuverlässigkeit ab der ersten gedruckten Leiterplatte erhöhten nicht nur die Produktivität, sondern motivieren aufgrund des problemlosen Handlings auch unsere Mitarbeiter.

Was haben Sie für die Zukunft noch geplant?
Dipl. Ing Horst Dietz: Wir werden unsere Kernkompetenz im Bereich der hochwertigen Elektronikfertigung ausbauen, um unsere Kunden weiterhin mit überdurchschnittlicher Qualität zu überzeugen. Der neue Schablonen-drucker SI-P850 von Sony ist hierzu ein weiterer Baustein.

Vielen Dank für das Gespräch.

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