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Elektronikproduktion | 10 Dezember 2009

Oerlikon verhandelt mit Banken

Um die Finanzierung des Oerlikon Konzerns nachhaltig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen, hat das Unternehmen am 25. November 2009 seinen Syndikatsbanken einen ganzheitlichen Restrukturierungsvorschlag unterbreitet, der die Finanzierung des Unternehmens nachhaltig sicherstellen soll.
Dieser Vorschlag beinhaltet die Stundung der Rückzahlung der festen Tranche (Term Loan) und des Revolving Kredits, verringerte Zinssätze und die Umwandlung von Teilen der Bankschulden in eine Kapitalbeteiligung an OC Oerlikon. Der Vorschlag sieht darüber hinaus eine substantielle Herabsetzung des aktuellen Aktienkapitals mit anschliessender Kapitalerhöhung vor.

Die Renova Group, mit 45% Aktienbesitz und Hauptaktionär des Oerlikon Konzerns, hat seine Bereitschaft erklärt, an einer Kapitalerhöhung teilzunehmen und als „Underwriter“ aufzutreten. Die Finalisierung der Details des Restrukturierungs- und Refinanzierungsprogramms in Zusammenarbeit mit den Syndikatsbanken wird bis Ende Februar 2010 erwartet. Die anschliessende Kapitalerhöhung ist innerhalb der ersten Jahreshälfte 2010 vorgesehen.

Weiter gibt Oerlikon eine ausserordentliche Abschreibung im Solar-Segment in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags (CHF) bekannt. Aufgrund eines Technologiesprungs in der Herstellung der Produktionsanlagen und im Produktdesign sowie eines weiterhin schwierigen Marktumfelds haben Management und Verwaltungsrat beschlossen, die Bewertung des Lagerbestands entsprechend anzupassen. Diese Abschreibung hat keinen Einfluss auf die Barbestände bzw. den Geldfluss des Konzerns im aktuellen Geschäftsjahr.

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