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Elektronikproduktion | 30 November 2009

ABB baut Konzern um

Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 werden die Geschäftseinheiten der Divisionen Automationsprodukte und Robotik bei ABB zu zwei neuen Divisionen zusammengefasst: Industrieautomation und Antriebe sowie Niederspannungsprodukte.

Die Division Prozessautomation bleibt in der jetzigen Form bestehen und wird lediglich um das Instrumentierungsgeschäft der Division Automationsprodukte ergänzt. „Das Automationsgeschäft von ABB mit seiner Ausrichtung auf Produktivität und Energieeffizienz birgt enormes Wachstumspotenzial“, sagt Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. „Wir richten uns stärker am Markt aus, indem wir Geschäftsfelder mit ähnlichen Kunden, Technologien und Servicemodellen bündeln. Damit können wir künftig noch schneller Lösungen für unsere Kunden entwickeln.“ Die neuen Divisionen setzen sich folgendermassen zusammen: - Die neue Division Niederspannungsprodukte umfasst Geschäftsbereiche, die hauptsächlich Niederspannungsprodukte mit geringerem Wartungsbedarf für den Verkauf an Grosshändler, OEMs und Systemintegratoren produzieren. - Die neue Division Industrieautomation und Antriebe umfasst Produkte und Systeme, die in der diskreten Fertigungsindustrie zur Anwendung kommen (z.B. Roboter und Programmable Logic Controller, PLCs) und in Fabriken für Antrieb sorgen (Motoren und Antriebe). - Die Division Prozessautomation bleibt in der jetzigen Form bestehen und wird lediglich um das Instrumentierungsgeschäft von ABB erweitert, das zur Zeit der Division Automationsprodukte angehört. Die Reorganisation des Automationsgeschäfts führt zu verschiedenen Änderungen im Management, die zum 1. Januar 2010 wirksam werden. Tom Sjökvist, zur Zeit für die Division Automationsprodukte verantwortlich, wird Leiter der neuen Division Niederspannungsprodukte. Sjökvist hat das Niederspannungsgeschäft viele Jahre lang erfolgreich geleitet und die Division Automationsprodukte auf ein neues Rentabilitätsniveau geführt. Ulrich Spiesshofer, zur Zeit in der Konzernleitung für die Konzernentwicklung verantwortlich, übernimmt die Leitung der Division Industrieautomation und Antriebe. Spiesshofer trat 2005 in die ABB ein und hat seither strategische Wachstumsfelder wie das Servicegeschäft vorangetrieben. Zudem hat er eine zentrale Rolle bei der Optimierung der weltweiten Präsenz von ABB und dem 2-Mrd.-USD-Kostensenkungsprogramm gespielt. Anders Jonsson, zur Zeit Leiter der Division Robotik, bleibt Mitglied der Konzernleitung und übernimmt die Verantwortung für die weitere Umsetzung des Kostensenkungsprogramms sowie der Global-Footprint-Initiative von ABB. Mit dieser Initiative gleicht ABB die verfügbaren Ressourcen mit den regionalen Wachstumschancen ab. Jonsson hat das Robotikgeschäft erfolgreich positioniert und auf langfristiges profitables Wachstum ausgerichtet. Veli-Matti Reinikkala bleibt Leiter der Division Prozessautomation.
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