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Elektronikproduktion | 23 November 2009

Drei Dinge im Leben sind sicher: Tod, Steuern und ‚die Vorhersagen sind falsch’!

Wir alle wissen, dass Veränderlichkeit und Vorhersehbarkeit bei der Nachfrage die tägliche Realität von High-Tech-Herstellern darstellen. Die bevorstehende Weihnachtszeit bringt zudem eigene Herausforderungen für die Hersteller von Unterhaltungselektronik mit sich.

In diesem Jahr sieht es so aus, als ob die Nachfrage noch mit einem unerwartet früh einsetzenden Aufwärtstrend in den meisten High-Tech-Sektoren vermischt ist. Laut einem kürzlich überarbeiteten Bericht des Marktforschers Gartner, sollen die 2010-Umsätze bei den Halbleitern um 13% wachsen – und somit wieder auf dem Niveau von 2008 landen. All die Unternehmen, die nicht in der Lage sind auf diese erhöhte Nachfrage zu reagierten, werden die entgangenen Einnahmen in allen Bereichen spüren: Vorstand, Manager in der Lieferkette, Aktionäre und Kunden. Die Lieferketten der meisten Unternehmen wurden in den letzten Jahren ‚verschlankt’ und genau diese Unternehmen spüren bereits den Druck. Jeder der sich schon einmal auf einer Verfolgungsjagd für TI-Komponenten befunden hat, der weiß wovon ich rede! Warum ist es eigentlich so schwierig genaue Vorhersagen zu machen? - Aufschwung und Abschwung sind schwer vorherzusagen, heute fühlen wir (oder fühlen gerade so) die Auswirkungen eines Wirtschaftsaufschwungs. - Saisonale und konjunkturelle Aspekte beeinflussen die Verbraucherelektronik im Besonderen. - die Einführung neuer Produkte und eine größere Produktvielfalt machen es unglaublich schwer den Erfolg auf der Produkt-Mix-Ebene vorherzusagen. Werfen Sie all diese Faktoren – zusammen mit den Herausforderungen beim Outsourcing – in einen Topf und sie haben das perfekte Chaos produziert. Obwohl wir eigentlich die Vorhersagen in Bezug auf den Umsatz auf allen Ebenen sehr genau treffen können (als direkte Folge davon, dass wir genaue Vorhersagen für die Börse treffen müssen, glaube ich), ist es selbst für die effizientesten und ‚schlanksten’ Lieferketten sehr schwierig präzise Vorhersagen (auf Produkt-Mix-Niveau (SKU)) zu treffen. Während eine Produktlinie mit Engpässen zu kämpfen hat, kämpft eine andere mit überschüssigem und veraltetem Material. Das trifft sowohl auf einen wirtschaftlichen Auf- oder Abschwung zu. Im Laufe der Jahre haben wir jede Menge an Geld und Anstrengungen darauf verwendet, die perfekte Nachfrageprognose zu erstellen. Viele ausgeklügelte Werkzeuge wurden entwickelt um dieses Problem anzugehen – das Problem besteht jedoch weiterhin. Der Knackpunkt hier – die genaue Vorhersage der Nachfrage ist so gut wie unmöglich. Dies führt dazu, dass wir immer Ungleichgewichte in der gesamten Lieferkette finden werden. Der Schlüssel ist: wie reagieren wir auf Ungleichgewichte, wie passen wir uns an und wie erholen wir und von diesen Ungleichgewichten. Wir können wir die Dinge in Zukunft besser machen. ----- Autor: Chris Cookson; Vice President (Supply Chain & Operations) bei Vertical
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