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Elektronikproduktion | 04 August 2006

Continental steigt ins Telematik-Geschäft ein

Für die von Motorola übernommene Autoelektroniksparte hat der Automobilzulieferer Continental AG einen eigenen Geschäftsbereich gebildet. Erstmals gab das Unternehmen jetzt einen Einblick in die Planungen und Ziele dieses neuen Bereichs.
Die neue Business Unit soll sich vor allem auf die Integration von Telematik- und Sicherheitssystemen konzentrieren. Dabei sollen drahtlose und drahtgebundene Netzwerktechniken entwickelt werden, die eine Vernetzung der Sicherheitssysteme mit Telekommunikationseinrichtungen erlauben.
Damit will Continental Automotive die Sicherheit für die Fahrzeuginsassen verbessern. "Wir sehen ein großes Potenzial in der Integration der Telematik in die digitale Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation", erklärte Karl-Thomas Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Continental Automotive Systems.
Die Übernahme von Motorolas Autoelektroniksparte stärkt die Position von Continental im Weltmarkt, besonders im Teilbereich Integration von Telematik- und Freisprechanlagen auf Basis der Bluetooth-Technologie. Die weltweit installierte Basis seiner Lösungen gibt das Unternehmen mit 12 Millionen Fahrzeugen an.
Gleichzeitig legte das Unternehmen die Ergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2006 vor. Danach hat Continental Automotive Systems seinen Umsatz um 7,4 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro gesteigert und einen operativen Gewinn von 317 Millionen Euro erzielt, 14 Prozent mehr als in der vergleichbaren Vorjahresperiode.

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