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Elektronikproduktion | 09 November 2009

Siemens streicht Stellen in Leipzig

Im Leipziger Telefonwerk der Siemens AG sollen 80 der derzeit 460 Stellen gestrichen werden. Darauf hätten sich Betriebsrat und Geschäftsleitung bereits geeinigt.

"Das ist ein erster Schritt, um wieder wirtschaftlich zu werden", wird der Geschäftsführer Jörg Friedrich in einem Artikel der Leipziger Volkszeitung zitiert. "Es ist ein schmerzlicher, aber notwendiger Kompromiss", erklärte der Betriebsratsvorsitzender Roland Motzigemba gegenüber der Zeitung. Siemens Enterprise Communications Manufacturing (SECM) - Tochtergesellschaft der Münchner Siemens Enterprise Communications (SEN) - leidet seit dem Beginn der Wirtschaftskrise unter einem massiven Absatzeinbruch. Die Anlage in Leipzig muss in diesem Jahr mit einem Produktionseinbruch von rund 25% kämpfen. Betriebsrat und Geschäftsleitung haben sich nun offensichtlich auf einen Sozialplan und Interessensausgleich geeinigt. Als Ausgleich wurden der Belegschaft Zugeständnisse gemacht; SECM wird künftig ein weiteres Telefonmodell für Geschäftskunden produzieren. Zudem darf das Unternehmen nun selbständig Kunden akquirieren, heisst es weiter.
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