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Elektronikproduktion | 27 Oktober 2009

ZVEI: Exporte der Elektroindustrie stark gesunken

Die Ausfuhren der Elektroindustrie sind im August um 24% gegenĂŒber Vorjahr gesunken. Zwischen Januar und August 2009 ging der Export der zweitgrĂ¶ĂŸten deutschen Industriebranche um 22% zurĂŒck. Alle wichtigen Abnehmerregionen sind von der negativen Entwicklung betroffen.
Mit jeweils minus 5% sind die Elektro-Exporte nach Indien und China in den ersten acht Monaten dabei noch am wenigsten stark beeintrĂ€chtigt. „Im August gab es auch wieder einen Anstieg der Ausfuhren nach China um 5%. Hier zeigen die Konjunkturmaßnahmen Pekings Wirkung", betonte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nahmen im August um 15% und zwischen Januar und August um 17% gegenĂŒber Vorjahr ab. Fast alle Sektoren der Elektroindustrie haben im August krĂ€ftige ExportrĂŒckgĂ€nge ausgewiesen. Kumuliert ĂŒber die ersten acht Monate ergibt sich ein Ă€hnliches Bild. Im August gingen die Exporte von InvestitionsgĂŒtern um 20% und zwischen Januar und August um 18% zurĂŒck, die von VorleistungsgĂŒtern um 34% bzw. 36%. Bei den Importen hat es ebenfalls so gut wie keinen Zuwachs gegeben. Immerhin wurden im Bereich der Medizintechnik im August 7% und zwischen Januar und August 1% mehr Waren eingefĂŒhrt als vor einem Jahr. Der Euro hat seit November 2008 stark an Wert gegenĂŒber den fĂŒr die Elektroindustrie wichtigsten Export- und ProduktionswĂ€hrungen gewonnen – gegenĂŒber dem „WĂ€hrungskorb Exporte" um 11% und gegenĂŒber dem „Produktionskorb" um 10%. Ihren Niederschlag findet diese Entwicklung auch in den Preisen. Die Einfuhrpreise sinken deutlich stĂ€rker als die Ausfuhr- und Erzeugerpreise.
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