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Elektronikproduktion | 15 September 2009

NEC: Mobiltelefon-Joint Venture mit Casio Hitachi Mobile

Die japanische NEC Corp. verfolgt scheinbar Pläne zur Umstrukturierung des Geschäftes mit Mobiltelefonen. Eine Fusion soll der Sparte neuen Aufwind bescheren.

Wie die IT-Times berichtet, plant NEC die Mobiltelefon-Unit mit Casio Hitachi Mobile zusammen zu legen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll im April 2010 die Produktion aufnehmen. Auch ein Name ist bereits gefunden: Künftige Geschäfte werden unter dem Label „NEC Casio Mobile Communications“ abgewickelt werden. NEC Hauptanteilseigner NEC Casio Mobile wird dabei mit einem Startkapital von einer Mrd. Japanische Yen ausgestattet. Zu Beginn ist NEC mit 66 Prozent an dem Joint Venture beteiligt, Casio hält 17,34 und Hitachi 16,66 Prozent. Nach einer für Ende Juni 2010 vorgesehenen Kapitalerhöhung auf fünf Mrd. Yen seien die Anteile dann wie folgt verteilt: 70,74 Prozent entfallen an NEC, Casio verfügt über 20 Prozent der Anteile und Hitachi über die restlichen 9,26 Prozent. Ziel: Nummer zwei auf dem japanischen Mobiltelefon-Markt NEC fertigt derzeit Mobile Terminals für die japanischen Mobilfunknetzbetreiber NTT DoCoMo und SoftBank Mobile. Durch das Joint Venture erwarten alle drei Unternehmen eine Verbesserung der derzeitigen Geschäftssituation. Zudem bringe die Größe des neuen Unternehmens auch Marktvorteile und Synergieeffekte mit sich. NEC geht davon aus, zur Nummer zwei auf dem japanischen Mobiltelefon-Markt zu werden. Dazu soll auch der Kundenstamm von Casio Hitachi Mobile beitragen. Beide Unternehmen fusionierten im Jahr 2004. Derzeit kommen Lizenzen und Patente beider Hersteller zur Anwendung. Zu den Kunden des Unternehmens gehören KDDI und SoftBank Mobile sowie Verizon Wireless und LG Telecom.
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-1