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Elektronikproduktion | 04 September 2009

ZVEI: Lieferzeiten für Passive Bauelemente beachten

Möglicherweise drohen Herstellern von elektronischen Baugruppen und Geräten schon bald massive Versorgungsprobleme auch aus dem Bereich der Passiven Bauelemente, warnt der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems.

Das kann im schlimmsten Fall zu Engpässen und Produktionsausfällen bei deren Kunden, zum Beispiel in der Automobilindustrie, führen. Dieses Problem entsteht, weil Bestellungen bei den Herstellern der Passiven Bauelemente immer kurzfristiger erfolgen und deren Produktions- und Beschaffungszeiträume kaum berücksichtigt werden. Die im Umfeld der Weltwirtschaftskrise stark zurückgegangene Nachfrage nach Passiven Bauelementen hat bei deren Herstellern zu Anpassung der Fertigungskapazitäten und zum Verschieben von Investitionen in neue Fertigungsanlagen geführt. Zudem sind die Lagerbestände in der kompletten Wertschöpfungskette, von den Rohstofferzeugern bis hin zu den OEMs, auf einem sehr niedrigen Niveau angelangt. Die von den Anwendern geforderten kurzen Lieferzeiten sind deshalb – besonders in den kommenden Monaten – unter Umständen nicht realisierbar, befürchten die ZVEI-Experten. Betroffen sei fast die komplette Palette Passiver Bauelemente von Kondensatoren über Widerstände, Induktivitäten, Quarze und Resonatoren bis hin zu OFW-Komponenten. "Zur Gewährleistung einer zuverlässigen Versorgung mit Passiven Bauelementen müssen Verbraucher den Herstellern durch eine frühzeitige Bestellung genügend Vorlaufzeit einräumen", fordert Christoph Stoppok, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Electronic Components and Systems.
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