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Elektronikproduktion | 28 August 2009

Rohwedder mit 'break-even' beim EBITDA

Die Gesamtleistung des Rohwedder Konzerns ging im 1H/2009 - bedingt durch die Wirtschaftskrise - um rund 50% gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des „Boomjahres“ 2008 auf €41,4 Mio. zurück und liegt damit im Trend des vom VDMA berichteten drastischen Volumenrückgangs in der Branche Robotik und Automation.

Infolgedessen wurde das bereits beschlossene Einsparpaket um weitere 6 Mio. Euro auf 30 Mio. Euro erhöht. Bis dato sind Maßnahmen für rund 75% dieser Kosteneinsparungen schon realisiert worden oder befinden sich weltweit in der Evaluierung bzw. Umsetzung. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug zum 30. Juni 2009 vor Restrukturierungskosten 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 3,0 Mio. Euro). Dieses „Break-even-Ergebnis“ reflektiert bereits einen nennenswerten Teil der erreichten Kosteneinsparungen, die schon im 4. Quartal 2008 – nämlich zu Beginn der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise – eingeleitet wurden. In dem EBITDA sind erfreulicherweise die Segmente Mechatronics Production Solutions (MPS) mit -0,1 Mio. Euro und Electronics Production Solutions (EPS) mit +0,1 Mio. Euro zu gleichen Teilen enthalten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug inklusive Restrukturierungskosten -4,2 Mio. Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro). Das Auftragsgeschehen im Rohwedder Konzern intensiviert sich allmählich wieder. So konnten – wie bereits berichtet – in den letzten Wochen nennenswerte Aufträge aus der Automotive-, der Medical- und der Solar-Branche gewonnen werden. Trotzdem erwartet das Unternehmen ein weiterhin hartes 3. und 4. Quartal 2009 – reflektierend im Umsatz die „Schockstarre“ in der Auftragsvergabe des 1. Halbjahres. Diese voraussichtliche zukünftige Entwicklung wird sowohl den Mitarbeitern als auch den Lieferanten und anderen Geschäftspartnern weiterhin krisenbedingt einiges abverlangen.
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-2