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Elektronikproduktion | 24 August 2009

ebm-papst nutzt MES SIPLACE Facts

Die Unternehmensgruppe ebm-papst hat in ihrer SMT-Fertigung am Standort Mulfingen das Manufacturing Execution System (MES) SIPLACE Facts der Siemens Electronics Assembly Systems GmbH (SEAS) implementiert.
Georg Schappes, verantwortlicher Projektleiter bei ebm-papst in Mulfingen, ist mit dem Verlauf des Projektes sehr zufrieden: ÔÇ×Mit unserer durchg├Ąngig papierlosen SMT-Fertigungsplanung und -steuerung, XML-Avisen von Materiallieferungen, der optimierten Qualit├Ątskontrolle beim Wareneingang, dem Verzicht auf manuelle Inventuren, der konsequenten Umsetzung des FiFo-Prinzips in der SMD-Bauelementelagerung und der f├╝r die Nachverfolgbarkeit notwendigen automatischen Erfassung aller Materialverbr├Ąuche erzielen wir mit SIPLACE Facts heute erhebliche Kosten- und Wettbewerbsvorteile". Auf Basis der neuen Software f├╝hrte ein Projektteam aus internen Mitarbeitern und Fertigungsexperten der SEAS zahlreiche Prozessverbesserungen ein. Von den SMT-Linien in Mulfingen ├╝ber die unternehmenseigene Software EDM bis zum SAP ERP ÔÇô mit der Implementierung des MES SIPLACE Facts bildet ebm-papst heute seine komplette SMT-Fertigung transparent und durchg├Ąngig in seinen IT-Systemen ab. Dies beginnt beim Hersteller von Ventilatoren und Motoren f├╝r L├╝ftung, Heizung, Luft-, K├Ąlte- und Klimatechnik bereits bei der Vereinnahmung bestellter Bauteile. Ein wachsender Teil der Materiallieferungen wird von den Lieferanten bereits inklusive Bauteil- und Gebindenummern per XML-Avis angek├╝ndigt. Bei der Eingangspr├╝fung werden Bestellung/Avis und Waren abgeglichen und ├╝ber robuste 2D-Codes und Ident-Labels auf Gebindeebene gekennzeichnet. Transparent IT-gest├╝tzt und komplett papierlos Der weitere Prozess ist komplett papierlos ÔÇô jede Ein- und Auslagerung sowie die R├╝stverifizierung an den SMT-Linien erfolgt ├╝ber die Scanner von handlichen PDAs. Schon bisher wurden bei ebm-papst Einkauf, Fertigungsauftr├Ąge und die Grobplanung im SAP-System und die Feinplanung mit dem Clustering der Auftr├Ąge in der Software-Eigenentwicklung EDM durchgef├╝hrt. Mit Einf├╝hrung von SIPLACE Facts ist jetzt die L├╝cke zur Maschinenebene geschlossen: ÔÇ×├ťber SIPLACE Facts k├Ânnen wir die Prozesse erstmals transparent und durchg├Ąngig in unseren Systemen abbilden, ohne Daten doppelt halten zu m├╝ssen. Wir kennen ├╝ber die intelligente F├╝llstandskontrolle an den SIPLACE Best├╝ckautomaten den tats├Ąchlichen Verbrauch, wissen um die Best├Ąnde an den verschiedenen Lagerorten, k├Ânnen gebindebezogen und nach dem FiFo-Prinzip (First in/First out) auslagern sowie ├╝ber das Scannen jede R├╝stung zuverl├Ąssig verifizieren", beschreibt Patrick Reinwald, IT-Experte bei ebm-papst, den unmittelbaren Nutzen der SIPLACE Facts-Software. Die Umsetzung des FiFo-Prinzips gew├Ąhrleistet, dass die oft teuren Bauteile vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums best├╝ckt und die oft hohen Bauteilabschreibungen minimiert werden. Schneller und nachhaltiger Return-on-Investment Die urspr├╝nglichen Ziele bei der Einf├╝hrung von SIPLACE Facts sind f├╝r Georg Schappes bereits erf├╝llt: Produktionsfehler durch falsch gekennzeichnete Bauteile werden durch die Pr├╝fprozesse bei der Vereinnahmung wirksam verhindert. Die gebindebezogenen IDs erlauben die von Kunden geforderte Nachverfolgbarkeit (Traceability). Papierlose Prozesse, eine flexiblere Materiallogistik, die verbesserte Feinplanung kleinerer Losgr├Â├čen, die Minimierung von Stillstandszeiten, die transparente Abbildung in den ├╝bergeordneten IT-Systemen und der Wegfall der Inventur sind weitere Prozessvorteile, die sich bei jedem Best├╝ckvorgang erneut bezahlt machen.
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