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Allgemein | 14 August 2009

Solarworld baut Forschungszentrum in Sachsen

Das Bonner Photovoltaik-Unternehmen setzt auch in der Krise auf Wachstum. In Freiberg entsteht neues Forschungs- und Entwicklungszentrum

Die Solarworld AG hat in Freiberg ihr Richtfest für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum gefeiert. In unmittelbarer Nähe zur Produktion werde ein 8500 Quadratmeter großes Modul- und Zelltechnikum entstehen, teilte der Bonner Solarkonzern mit. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) sagte, es gelte, Deutschlands weltweite Spitzenstellung bei der Fertigung von Umwelttechnologien auszubauen. Schon heute stamme jede dritte Solarzelle und jedes zweite Windrad aus Deutschland. Trotz Preisverfall EBIT von 20,7 Prozent Ebenfalls am Donnerstag bestätigte Solarworld seine vorab gemeldeten Halbjahreszahlen. Demnach stieg die Absatzmenge auf 239 Megawatt. Der Konzernumsatz sank gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 401,6 Millionen Euro. Trotz des Preisverfalls auf dem Photovoltaik-Markt sei es gelungen, eine EBIT-Marge von 20,7 Prozent zu erreichen. In den ersten sechs Monaten 2008 lag sie bei 27,8 Prozent berichtet das Photovoltaik Magazin. USA wichtiger Zukunftsmarkt Solarworld treibe die Internationalisierung planmäßig voran. Die neue Wafer- und Zellproduktion im US-Werk in Hillsboro sei im ersten Halbjahr erfolgreich hochgefahren worden. Am zweiten Standort in den USA in Camarillo konnte die Umstellung der Produktion auf die neue Modullinie erfolgreich abgeschlossen werden, wie es weiter hieß.
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