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(Foto: jri) Elektronikproduktion | 14 August 2009

Jenoptik will Produktion in Gießen auslaufen lassen

Das Unternehmen Jenoptik, das tief in die roten Zahlen gerutscht ist, will seinen defizit├Ąren Standort Gie├čen schlie├čen und die Produktion an seinen Stammsitz in Jena verlagern
Wie die Giessener Allgemeine berichtet, m├╝ssten die etwa 40 Mitarbeiter mit einer K├╝ndigung rechnen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat liefen bereits, teilte der Vorstand bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz 2009 mit. An der Ecke Ursulum/Philosophenstra├če/Rudolf-Diesel-Stra├če war lange unter dem Namen ┬╗Franke┬ź ein eigenst├Ąndiger Feinoptik-Hersteller ans├Ąssig gewesen. 1993 hatte der niederl├Ąndische Konzern Delft diese Betriebsst├Ątte ├╝bernommen, der sie sp├Ąter an die Linos AG verkaufte. Anfang 2004 war Jenoptik in Gie├čen eingestiegen. Damals lag der Jahresumsatz bei rund drei Millionen Euro. Allerdings war das Werk, in dem vor allem Komponenten im Bereich Kristall- und Zylinderoptik hergestellt worden, schon in den Jahren zuvor nicht mehr rentabel gewesen; nur durch regelm├Ą├čige Kurzarbeit war ein Personalabbau oder gar eine Schlie├čung umgangen worden. Daran hatte sich entgegen erster Hoffnung nach dem Kauf durch Jenoptik nichts ge├Ąndert.
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