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Elektronikproduktion | 11 August 2009

Leoni bleibt in der Verlustzone

Leoni rechnet 09 mit Umsatzrückgang auf 2,1 Mrd bis 2,2 Mrd EUR nach 2,9 Mrd EUR in 2008

Der Autozulieferer Leoni hat auch im zweiten Quartal unter der Branchen- und Wirtschaftskrise gelitten und erneut einen Verlust geschrieben. Dank erster nennenswerter Spareffekte des eingeleiteten Sanierungsprogramms reduzierten sich bei dem Kabelbaum- und Bordnetzspezialisten aber die roten Zahlen im Vergleich zum Vorquartal. Nach Ablauf des ersten Halbjahres trauten sich die Nürnberger am Dienstag, den Ausblick für 2009 zu konkretisieren: Der MDAX-Konzern rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Einnahmeneinbruch um mehr als ein Viertel. Sollte das obere Ende der anvisierten Umsatzspanne erreichet werden, will Leoni im zweiten Halbjahr ein mindestens ausgeglichenes bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichen. In der zweiten Jahreshälfte wird Leoni wie geplant weitere Personalmaßnahmen umsetzen, die ihre volle Wirkung im nächsten Jahr entfalten sollen. Im Unternehmensbereich Wiring Systems hat sich die Nachfragesituation nach Angaben des Unternehmens inzwischen auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Unternehmensbereich Wire&Cable Solutions nahm die Nachfrage nach Automobilleitungen, Elektrogerätekabeln und Verkabelung für Infrastrukturprojekte wieder zu, während sie in der Investitionsgüterindustrie zum Teil drastisch zurück ging.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2