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Elektronikproduktion | 15 Juli 2009

Apple Audit: schlechte Arbeitsbedingungen in China

"ZusĂ€tzlich zu den 'Core-Violations', wurden durch unser Programm zur Überwachung weitere VerstĂ¶ĂŸe in anderen Bereichen gefunden", heißt es in Apples PrĂŒfbericht. Das Audit - in Fabriken in China durchgefĂŒhrt - zeigt, dass mehr als die HĂ€lfte der ĂŒberprĂŒften Anlagen ihrer Arbeitnehmer im letzen Jahr nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ bezahlt haben.
Das Audit ergab, dass in 7 der 83 geprĂŒften Anlagen 15-jĂ€hrige Arbeitnehmer in Bereichen eingesetzt wurden, wo das Mindestalter fĂŒr eine BeschĂ€ftigung bei 16 Jahre liegt. In den 7 Anlagen gab es insgesamt 25 Mitarbeiter, die vor dem Erreichen des gesetzlichen Mindestalters eingestellt wurden.

In 23 Einrichtungen stellten die PrĂŒfer fest, dass den Arbeitnehmer weniger als der Mindestlohn (fĂŒr regulĂ€re Arbeitszeit) gezahlt wurde. In einigen dieser FĂ€lle wurden die Löhne auf der Grundlage von falschen Formeln berechnet. Z.B. besteht der Mindestlohn aus einem Basissitz plus leistungsbezogener VergĂŒtung. Ohne die Bonuszahlungen sanken die Löhne unter die Mindestgrenze. Zudem wurden in 45 Anlagen die Überstunden nicht korrekt vergĂŒtet.

Ein weitere (weit verbreitete) Verletzung - welche in 46 Anlagen aufgedeckt wurde - sind GehaltsabzĂŒge fĂŒr disziplinĂ€re Zwecke. Obwohl diese AbzĂŒge oft im rechtliche Rahmen die regionalen Gesetze liegen, verletzten sie jedoch die im Apple Supplier Code of Conduct vorgeschriebenen Regeln. In allen FĂ€llen besteht Apple auf die Beendung dieser disziplinarischen Strafmassnahmen, so der Bericht weiter.




Der Audit-Bericht ist hier zu finden (nur in Englisch).

Bildquelle: Apple
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