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Messtechnik | 30 Juni 2009

Leuze electronic baut in Owen 58 Stellen ab

Massive Auftragseinbrüche im Maschinenbau führen zu Entlassungen – Mitarbeiter kommen erst einmal in eine Transfergesellschaft.

Hans Peter Hehn, Geschäftsführer der Leuze Holding, spricht laut dem Bericht von "Der Teckbote online" von 45 Prozent Auftragsrückgang im deutschen Maschinenbau. Diese Zahlen habe der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) für April 2009 im Vergleich zum Vorjahr ermittelt. Die Rückschlüsse daraus sind schnell gezogen. „Was uns betrifft“, sagt Hans Peter Hehn, „ist der Maschinenbau maßgeblich. Unsere elektronischen Bauteile und Komponenten sind für den Maschinenbau bestimmt.“ Im Vergleich zum deutschen Maschinenbau allgemein stehe Leuze electronic sogar besser da: „Wir haben rund 25 Prozent Umsatzeinbußen.“ Aber trotz zahlreicher Innovationen habe sich der Umsatzrückgang, der immerhin noch ein Viertel beträgt, nicht aufhalten lassen. Die Zukunft der 58 Mitarbeiter in Owen und der 38 in Fürstenfeldbruck ist für ein Jahr lang so geregelt, wie es die Leuze-Gruppe kürzlich auch für die Bielomatik-Mitarbeiter in Neuffen, Kohlberg und Neuss vereinbart hat: „Wir haben uns mit dem Betriebsrat auf eine Transfergesellschaft geeinigt“, berichtet Hans Peter Hehn. Dort sind die betroffenen Mitarbeiter noch ein Jahr lang beschäftigt, erhalten 80 Prozent ihrer bisherigen Nettobezüge und haben die Möglichkeit, sich weiterzubilden und sich dadurch gegebenenfalls für einen anderen Arbeitsplatz zu qualifizieren.
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