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Leiterplatten | 29 Juni 2009

Diversifizierung: AT&S schafft sich neues Standbein

Der Leiterplattenhersteller setzt kĂŒnftig auch auf Fotovoltaik - Entwicklung neuer Module bereits in der Laborphase.
Das steirische Unternehmen AT&S setzt kĂŒnftig auf Solartechnik, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend". Die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie - etwa durch auf HausdĂ€chern montierte Solarmodule - gilt weltweit als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien mit enormen Wachstumsraten. Die AT&S befindet sich mit der Entwicklung neuer Module bereits in der Laborphase, erklĂ€rt Vorstandschef Harald Sommerer: "Wir werden jetzt Prototypen fĂŒr erste Tests produzieren." Mit dabei ist ein hollĂ€ndischer Partner, der aus der Branche kommt. VerlĂ€uft die Erprobungsphase erfolgreich, sollen KapazitĂ€ten fĂŒr Kleinserien aufgebaut werden. "NatĂŒrlich ist auch in diesem GeschĂ€ft ein Alleinstellungsmerkmal wichtig", sagt Sommerer. "Wir arbeiten an billigeren Modulen mit höherer Energieeffizienz." Die AT&S tĂŒftelt an dĂŒnneren Zellen, die weniger kosten und trotzdem genauso lange halten wie bis dato erhĂ€ltliche. Schlankere Module bieten außerdem Design-Vorteile. Sommerer: "Die Ästhetik ist wichtig. Den Leuten ist nicht egal, was sie auf ihre HĂ€user montieren." Gelingt dem steirischen High-Tech-Unternehmen der Durchbruch bis zur Großserienreife, dann könnte es mittelfristig wieder steil nach oben gehen. Denn derzeit laufen die GeschĂ€fte des steirischen Unternehmens, das vor allem die Automobilindustrie und die Handy-Hersteller zu seinen Kunden zĂ€hlt, schlecht wie nie zuvor. Im Stammwerk in Leoben mĂŒssen 450 von knapp 1400 BeschĂ€ftigten gehen. Dass der Jobabbau an heimischen AT&S-Standorten danach noch weitergeht, ist nicht ausgeschlossen.
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