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Elektronikproduktion | 16 Juni 2009

April: Industrieproduktion in der Eurozone um 1,9% gefallen

Die saisonbereinigte Industrieproduktion1 ist im April 2009 gegenüber März 2009 in der Eurozone2 (EZ16) um 1,9% und in der EU272 um 0,9% gefallen. Im März3 nahm die Produktion um 1,4% bzw. 1,3% ab.

Im April 2009 fiel die Industrieproduktion in der Eurozone um 21,6% und in der EU27 um 19,4% gegenüber April 2008. Diese Schätzungen werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht. Monatsvergleich Gegenüber März 2009 fiel die Produktion von Verbrauchsgütern im April 2009 in der Eurozone um 0,7% und in der EU27 um 0,2%. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm um 0,8% bzw. 0,3% ab. Die Produktion im Energiesektor verringerte sich um 1,1% in der Eurozone und um 0,2% in der EU27. Bei Vorleistungsgütern war ein Produktionsrückgang um 1,7% bzw. 0,8% zu verzeichnen. Die Produktion von Investitionsgütern sank in der Eurozone um 2,7% und in der EU27 um 1,4%. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten sechs eine ansteigende und zwölf eine sinkende Industrieproduktion. Die höchsten Anstiege waren in Lettland (+4,8%), Spanien (+2,0%) und Italien (+1,1%) zu beobachten. Die stärksten Rückgänge gab es in Slowenien (-3,8%), Finnland (-3,4%) und Estland (-2,8%). Jahresvergleich Gegenüber April 2008 fiel die Produktion von Verbrauchsgütern im April 2009 um 6,5% in der Eurozone und um 4,4% in der EU27. Im Energiesektor war ein Produktionsrückgang um 12,3% bzw. 9,6% zu verzeichnen. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm um 22,4% in der Eurozone und um 20,0% in der EU27 ab. Die Produktion von Investitionsgütern sank um 26,7% bzw. 25,1%. Die Produktion von Vorleistungsgütern verringerte sich um 27,1% in der Eurozone und um 25,6% in der EU27. Die Industrieproduktion fiel in allen Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen. Die stärksten Rückgänge gab es in Estland (-33,7%), Slowenien (-24,9%), Litauen (-24,5%) und Italien (-24,2%), die niedrigsten Rückgänge verbuchten Polen (-6,9%), Rumänien (-7,8%), Portugal (-11,1%), Griechenland (-12,2%) und das Vereinigte Königreich (-12,3%). ----- Der Eurozone (EZ16) gehören Belgien, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland an. Der EU27 gehören Belgien (BE), Bulgarien (BG), die Tschechische Republik (CZ), Dänemark (DK), Deutschland (DE), Estland (EE), Irland (IE), Griechenland (EL), Spanien (ES), Frankreich (FR), Italien (IT), Zypern (CY), Lettland (LV), Litauen (LT), Luxemburg (LU), Ungarn (HU), Malta (MT), die Niederlande (NL), Österreich (AT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowenien (SI), Slowakei (SK), Finnland (FI), Schweden (SE) und das Vereinigte Königreich (UK) an.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-2