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Allgemein | 15 Juni 2009

Drei Prozent Wachstum bei Alarmanlage & Co.

Das Wachstum des Marktes für elektronische Sicherheitstechnik in Deutschland hat sich 2008 etwas verlangsamt. Der Umsatz mit elektronischen Sicherheitssystemen nahm im vergangenen Jahr um 3,4% auf €2,5 Milliarden zu.

2007 war es noch ein Plus von 3,9%. „Im Prinzip sind wir zufrieden, auch wenn gegen Ende des Jahres schwarze Wolken am Horizont aufgezogen sind“, sagte Angelika Staimer, Vorsitzende des Lenkungsausschusses des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, bei der Jahrespressekonferenz des Fachverbandes. In diesem Jahr hoffen die Hersteller auf Impulse durch die staatlichen Investitionsprogramme, insbesondere für öffentliche Gebäude wie Schulen. „Unser Markt hinkt der Baukonjunktur immer mit etwa zwölf bis achtzehn Monaten hinterher“, erläuterte der Vorsitzende des Fachverbandsvorstandes Gert van Iperen. „Trotzdem gehen wir nur von einem stagnierenden Markt im Jahr 2009 aus. 2010 kann es sogar ein Minus von bis zu drei Prozent geben.“ ZVEI wiederholt Forderung nach Rauchmelderpflicht Nach wie vor erzielt die Branche die höchsten Erlöse mit Brandmeldesystemen. Knapp €1,1 Milliarden Umsatz waren es 2008. Die Unternehmen verkaufen in Deutschland vor allem hochwertige und große Anlagen. Der Markt für Heimrauchmelder werde zum Großteil von Importeuren bedient, so van Iperen. Dennoch forciert der ZVEI weiter eine flächendeckende Rauchwarnmelderpflicht in Deutschland. Mit teilweise langen Nachrüstfristen und Ausnahmen gilt sie derzeit in sieben Bundesländern. „Das Bewusstsein für die Gefahren des Rauchs muss weiter zunehmen. In Ländern wie den USA ist die Zahl der Brandtoten mit einem entsprechenden Gesetz um bis zu 40% gesunken.“ Politik soll nationale Strategie für Sicherheitstechnik erarbeiten Trotz der befürchteten Flaute rechnet der Verband mittelfristig mit einer starken Expansion. Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschafts-ministeriums hatte Anfang des Jahres ein Wachstum des gesamten Sicherheitsmarkts von derzeit €20 Milliarden auf €31 Milliarden bis 2015 vorhergesagt. „Industrie und Politik sollten zusammen eine Strategie erarbeiten, um Deutschland weltweit als Innovationstreiber in der Sicherheitstechnik zu etablieren und damit die neuen Technologien schneller für die Sicherheit im öffentlichen und privaten Bereich verfügbar zu machen“, so van Iperen.
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