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Elektronikproduktion | 15 Juni 2009

Einblicke in die Welt der weltweiten Elektronik-Fertigung

Ich weiß nicht wie das bei Ihnen so ist, aber ich höre ständig etwas von ‚Green Shoots’. Nicht in irgendwelchen Gartensendungen im Fernsehen, sondern in den Nachrichten, in der Finanzpresse und in alltäglichen Gesprächen mit Branchen-Insidern. Und ich bin mir ziemlich sicher, das die noch nie einen echten ‚Green Shoot’ gesehen haben.
Doch was zum Teufel sind ‚Green Shoots’ eigentlich? Meine Meinung: Ein schönes Bild für, wenn man nicht wirklich etwas Wesentliches zu sagen hat – aber etwas … Ermutigendes sagen möchte (oder es für notwendig erachtet). Während die weltweite Wirtschaft weiter schrumpft, sehen wir plötzlich ‚Green Shoots’ … hört sich beeindruckend an, sagt aber nicht wirklich viel. Vielleicht ist die Sache mit den ‚Green Shoots’ ja auch eine Metapher für den Wechsel der Jahreszeiten und den kommenden Frühling? Genau, das muss es sein … der Optimismus für neues Wachstum und die Hoffnung auf eine freigiebige Zukunft. Wir müssen nur Geduld haben und die grünen Triebe wachsen lassen und alles wird wieder normal. Die glücklichen Zeiten sind hier und – etwas weiter weg – sehe ich ‚Green Shoots’! Aber was ist, wenn diese grünen Triebe nur ungesundes Unkraut ist, dass den verbliebenen Rest unseres gequälten Garten vernichten will. Wie können wir uns sicher sein? Es sind einfach nur Triebe und wir bräuchten einen ‚Shootoglogist’ (der Letzte, glaube ich, starb an massiven, zerebralen Blutungen als man eine Babyparty für die Geburt des Credit Default Swap [CDS] schmiss) … sonst wird es wirklich schwer – um nicht zu sagen unmöglich – den einen Trieb vom anderen zu unterscheiden. Vielleicht sollten wir – um sicher zu gehen – alle grünen Triebe töten. Was sollte uns zu der Annahme führen, dass die kompromittiert Erde unseres Gartens je etwas anderes als Unkraut hervorbringen könnte? Haben wir alles getan, um die Wachstumskapazität zu verbessern? Sicherlich sind da auch die Milliarden Pfund an Dung, welche wir untergepflügt haben; aber war es nicht die unkontrollierte Ausbringung von Dung, die uns erst in diese Lage gebracht hat (ja, der Dung kam aus China, aber wir haben es echt super billig bekommen)? Was ist die Alternative? Ich denke, dass es noch diese langsame, dumme Variante mit Fruchtwechsel, das Bestellen des Bodens und all die anderen Dinge mit harter Arbeit, usw. usw. gibt. Aber jeder weiß, dass man mit dieser Art von alter Schule und antiquiertem Denken nicht 10mal mehr als im Vorjahr produzieren kann. Außerdem, wenn diese ‚Green Shoots’ nur ungesundes Unkraut sind, dann könnten wir doch versuchen es diese zu rauchen! Autor: Charlie Barnhart (Charlie Barnhart & Associates) Bildquelle: EN (Das Bild ist nicht Teil des Artikels.)
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