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Elektronikproduktion | 04 Juni 2009

Anreize mildern den Abschwung in der westeuropäischen Automobil-Industrie

Obwohl die westeuropäische Automobilindustrie durch die weltweite Rezession stark beeinflusst wurde – im 1Q/2009 sank der Umsatz um 16,3% gegenüber dem Jahr zuvor – haben die Regierungen in Deutschland und Frankreich durch Stimulus-Pakete den Abschwung in diesen Ländern verlangsamt, erklärte iSuppli.

Der westeuropäische Automobil-Absatz im 1Q/2009 sank um 16,3% (gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2008). Für 2009 wird ein Umsatzrückgang von 16,7% auf 83,3 Millionen (gegenüber 100 Millionen im Jahr 2008) prognostizierte. Allerdings werden sich, wenn sich die Wirtschaft erholt, auch die regionalen Verkäufe ab 2010 langsam wieder erholen und bis 2014 wieder auf das Umsatzniveau von 2008 zurückkehren. Da die Automobil-Industrie zu den wichtigsten europäischen Industriezweigen gehört – vielleicht ist es sogar der wichtigste – haben viele Regierungen Stimulus-Pakete verabschiedet. Diese sollen während der Rezession die Automobil-Märkte stabilisieren. Der beliebteste Stimulus ist die so genannte Abwrack-Prämie; diese gibt dem Käufer eines Neuwagens einen Rabatt (wenn das alte Auto verschrottet wird). Die Ergebnisse dieser Pakete sind sehr ermutigend, besonders in Deutschland. Deutschlands €2500-Präme begann Mitte Januar und zeigte unmittelbaren Einfluss auf den Umsatz. Der landesweite Umsatz bei Automobilen stieg im Februar um fast 17%, 40% im März und um weitere 18% im April (verglichen mit den gleichen Monaten im Jahr 2008). Frankreichs Stimulus-Paket – welches im Dezember 2008 verabschiedet wurde – ist mit €1000 sehr viel kleiner und hatte demzufolge auch geringer Auswirkungen (im Vergleich zu Deutschland). Die französischen Absätze im 1Q/2009 stiegen um 3,9% (gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2008). Dis ist jedoch eine relative starke Leistung, wenn man sich den zweistelligen Rückgang in Westeuropa im Allgemeinen anschaut. Wenn man sich Westeuropa in seiner Gesamtheit anschaut, dann ist die Region der größte Automobil-Hersteller der Welt. Westeuropas Produktion lag 2008 bei 125 Millionen, 25% höher als die Automobil-Verkäufe. 2009 wird die Produktion auf 87 Millionen sinken – ein Rückgang um 30% (verglichen mit 2008). Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig die Industrie für die Region ist. Das wiederum hat zu den oben erwähnten Maßnahmen geführt. Wirtschaft bremst Automobil-Produktion aus Die westeuropäische Automobil-Produktion bricht 2009 schnelles als die Umsätze des Industriezweiges ein. Dies ist vor allem auf weniger Export, kleinere Verkaufszahlen in Europa und die enormen Lagerbestände (Überhang von 2008) zurückzuführen. Die Automobil-Produktion im 1Q/2009 (verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2008) brach in Frankreich um 46%, in Deutschland um 33%, in Italien um 40% und in Großbritannien um mehr als 50%. Das Ergebnis war ein niederschmetterndes Quartal für alle Elektronik-Zulieferer, welche auf die Automobilproduktion angewiesen sind. Die gute Nachricht ist, dass im 1Q/2009 wahrscheinlich der Tiefpunkt des europäischen Abschwungs erreicht wurde und die Automobil-Produktion in den verbleibenden Quartalen (in 2009) einen schwächeren Abschwung zeigen wird. Der einzige Bereich, welcher sich 2009 steigern wird, ist ADAS, welches sogar einen leichten Umsatzanstieg in diesem Jahr verzeichnen wird. eine leichte Umsatzsteigerung im Jahr 2009. ADAS besteht aus einem Ultrasonic & Camera-Park-Assistent, Abstandsregeltempomat, Spurhalteassistent und Blind Spot Detection.
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2019.04.18 05:19 V13.0.9-1