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Leiterplatten | 04 Juni 2009

AT&S entlässt 300 Mitarbeiter in Österreich

AT&S verlagert das Volumengeschäft endgültig von Europa nach Asien. Damit werden Einmalaufwendungen in Höhe von bis zu €40 Mio. verbunden sein. Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme werden auch die Personalkapazitäten der AT&S weiter angepasst.

Noch im November des letzten Jahres ging das Management der AT&S davon aus, dass Teile der Massenproduktion von HDI-Leiterplatten in Österreich gehalten werden können. Die verschärfte Weltwirtschaftslage führte aber bei Kunden in den letzten Monaten zu einem verstärkten Fokus auf die erzielbaren Einkaufspreise. Durch den somit gestiegenen Preisdruck ist bei den gegebenen Kosten die Volumenproduktion in Österreich nicht mehr aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Volumenproduktion vom Standort Leoben-Hinterberg komplett nach Asien zu verlagern und das bestehende Werk endgültig rein auf die Bedürfnisse des europäischen Markts auszurichten. Die Produktionskapazitäten – gemessen in produzierter Leiterplatten-Fläche – werden mit diesem Schritt von derzeit ca. 130.000 m² auf zukünftig 70.000 m² angepasst. Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme und weiteren Effizienzsteigerungen in Österreich werden auch die Personalkapazitäten der AT&S weiter den erwarteten zukünftigen Anforderungen angepasst und in den nächsten Monaten um rund 300 Mitarbeiter reduziert. Im Geschäftsjahr 2009/10 ist folglich mit Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von bis zu €40 Mio. zu rechnen. Etwa 30% dieser Aufwendungen werden zahlungswirksam sein. Da das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Wirtschaftslage voraussichtlich auch operativ schwächer sein wird als das vorangegangene, erwartet das Management der AT&S für heuer ein deutlich schlechteres Betriebs- und Konzernergebnis als im Jahr 2008/09. Gleichzeitig werden als Reaktion auf das weiter verschärfte wirtschaftliche Umfeld die Investitionen (CAPEX) von ursprünglich geplanten bis zu €30 Mio. auf rund €20 Mio. gekürzt.
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