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Elektronikproduktion | 15 Mai 2009

ZMD 'goes Green'

Die ZMD AG sieht sich im schwierigen Marktumfeld der Halbleiterbranche gut aufgestellt und hält die Investitionen trotz zu erwartender Rückgänge beim Umsatz auf hohem Niveau. Insgesamt werden im Jahr 2009 rund €15 Millionen in F&E investiert.

Aufgrund der Trennung von der Fertigung sowie einer soliden Kapitalausstattung mit einer Eigenkapitalquote von über 50% ist ZMD in der Lage, antizyklisch zu investieren und die Herausforderungen des Jahres 2009 zu bewältigen. ZMD hatte sich Anfang 2007 von der Fertigung getrennt und damit einen allgemeinen Branchentrend antizipiert. ZMD blickt dabei auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz im Jahr 2008 auf rund €56 Millionen (VJ: €55 Millionen). Das Ergebnis (EBIT) verbesserte sich 2008 auf €4,4 Millionen (VJ: rund €4 Millionen). Ende des Jahres 2008 beschäftigte ZMD weltweit 270 Mitarbeiter (VJ: 240). Getragen wurde die positive Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2008 vom guten Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten sowie insbesondere von einer erfreulichen Entwicklung des Geschäfts mit mobilen medizinischen Diagnosegeräten Insgesamt entfiel auf den Bereich „Automotive“ im Jahr 2008 ein Umsatzanteil von rund 50%. Der Auslandsanteil des Umsatzes lag 2008 wie im Vorjahr bei rund 75%. Insgesamt wurden im Jahr 2008 über 30% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Ausblick Mit Blick auf die kommenden Monate sieht sich ZMD weiter mit einem schwierigen Markt- und Branchenumfeld konfrontiert, das durch geringere Volumina bei wichtigen Kunden und Projektverschiebungen aufgrund gedrosselter Fahrzeugproduktionen im Automobilbereich geprägt ist. Eine weiterhin hohe Unsicherheit in den Märkten und die globale Wirtschaftskrise lassen eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr nur bedingt zu. Aus heutiger Sicht rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2009 mit einem Umsatzrückgang von rund 30%. Gleichzeitig stellt sich das Unternehmen auf ein negatives Ergebnis in einer Größenordnung von rund €5 Millionen ein, wobei die Eigenkapitalquote dabei weiter deutlich über 50% liegen wird. Mit Blick auf die Produkte wird sich ZMD in Zukunft verstärkt auf das Thema „Energieeffizienz“ fokussieren. In diesem Bereich verfügt ZMD über hohe Technologiekompetenz und erfolgreiche Produkte, zugleich zählt „Energieeffizienz“ zu den zentralen Zukunftsthemen der Kunden.
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2019.04.18 05:19 V13.0.9-2