Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Elektronikproduktion | 08 Mai 2009

Osteuropäische EMS-Märkte zeigen großes Potenzial für Investoren

Investoren im EMS-Sektor beschränken sich nicht länger auf Asien; Osteuropa - mit seinem eindrucksvollen BIP-Wachstum, niedrigen INflationsraten und einer Bevölkerungsexplosion - hat sich zu einem lohnenden Ziel für Investoren gemausert.

Reduziertes Arbeitskapital, sofortige Verfügbarkeit von geschultem Personal und die Möglichkeit After-Sales-Services und Produktbetreuung anzubieten - all das hat Osteuropa noch attraktiver für Investoren gemacht. Eine neue Analyse von Frost & Sullivan Eastern European Electronic Manufacturing Services Outlook zeigt, dass dieser Markt 2008 einen Umsatz von $10,0 Mrd. erreichte. Dieser soll sich bis 2013 auf $21,1 Milliarden steigern. "Die Globalisierung vieler Unternehmen verändert auch das Gesicht des EMS-Marktes, welcher sich in einem massiven Umgestaltungsprozess befindet - Produkt-Design und Entwicklung werden zunehmend von der Produktion getrennt", erklärte Janani Sankaran, Financial Analyst bei Frost & Sullivan. "Der osteuropäische EMS-Markt allein steht für mehr als 50,0% der europäischen EMS-Gesamtmarktes und man erwartet, dass sich die Anzahl der Hersteller in dieser Region noch erhöhen wird." OEMs legen zunehmend ihr Augenmerk auf kleinere, aufstrebende Volkswirtschaften wie Rumänien, Bulgarien, die Slowakei, Estland, Litauen, Weißrussland und die Türkei. Obwohl Marktteilnehmer Gründe haben sich optimistisch in Bezug auf ihre MArktaussichten zu fühlen, befinden sich EMS-Dienstleister in einem konstanten 'Geld-Mangel'. Sie waren nicht in der Lage, den osteuropäischen Markt zo effizient wie den westeuropäischen anzuzapfen. Der Aufbau einer EMS-Produktionsanlage stellt erhebliche Investitionsausgaben dar - etwas, das in der jetzigen Zeit sehr schwer zu bekommen ist. "Unternehmen, welche weniger von OEMs abhängig sind die In-Sourcing betreiben, werden von den gegewärtigen Wirtschaftsbedingungen profitieren", stellt Janani Sankaran dar. "Die osteuropäischen Regierungen tragen ihren Teil dazu bei, indem sie Investitionen in der Region fördern - durch besondere Wirtschaftszone (SEZ) für EMS-Dienstleister einrichten oder Steuervergünstigungen anbieten, damit diese in Osteuropa investieren." Abgesehen von den Bemühungen der Regierungen, könnten sich die Marktteilnehmer mit dem ODMs zusammenschliessen, um die wettbewerbsorientierte Marktbedingungen ausnutzen zu können.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.10.11 15:09 V14.5.0-2