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Elektronikproduktion | 07 Mai 2009

VDMA: Elektronik-Fertigungsgeräte - Niedriger Auftragsbestand gefährdet Firmen

Die deutschen Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Elektronikfertigung melden aktuell einen Auftragsbestand von 2,2 Produktionsmonaten. Der Auftragseingang hat bereits im Dezember den im Jahr 2002 erreichten Tiefststand unterboten.

Damit werden sogar die Erwartungen für das Umsatzwachstum im nächsten Jahr auf drei Prozent gedämpft, so der Fachverband Productronic im VDMA. „Die Wachstumsprognosen in unseren diversen Elektronik-Kundenmärkten werden nach wie vor nach unten korrigiert, eine direkte Auswirkung der lahmenden Weltwirtschaft. Das bedeutet bisher massive Investitionszurückhaltung, Auftragsverschiebungen und Stornierungen für unsere Branche", betont Volker Pape, Vorstand der VISCOM und Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Productronic. Der Einbruch im Productronic-Auftragseingang liegt zwar im Durchschnitt des gesamten VDMA. Die Auftragsreichweite ist im Vergleich zum gesamten Maschinenbau jedoch 60% geringer. 90% der Befragten meldet Kurzarbeit, 61% planen einen Abbau von Personal. „Selbst bei einer Wiederbelebung des Marktes werden unsere Kunden zuerst Ihre bestehenden Kapazitäten auslasten", so Volker Pape. Es dauert je nach Elektroniksegment drei bis neun Monate, bis sich ein Marktanstieg in Neuinvestitionen niederschlägt. „Auch wenn eine Belebung des Elektronikmarktes heute noch nicht sichtbar ist - viele neue Produkte werden durch Elektronik erst konkurrenzfähig, vom Hybridauto bis zur Energie- und Umwelttechnik, weltweit. Die Innovationszyklen in unserer Branche sind kurz und deshalb wird auch die Nachfrage nach neuen Maschinen für die Elektronikfertigung wieder anziehen", bekräftigt Volker Pape. Bildquelle: VDMA
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