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Elektronikproduktion | 05 März 2009

VDE fordert: Chipfabriken müssen in Deutschland bleiben

Rund €145 Milliarden betrug das Volumen des deutschen Marktes für Produkte und Dienstleistungen in der Informationstechnik und Telekommunikation 2008. Mit einem Exportvolumen von €57 Milliarden gehört Deutschland zu den führenden IKT -Exporteuren.

Von den €57 Milliarden entfielen 80% auf IKT-Güter und 20% auf Dienstleistungen. Umso wichtiger ist, dass Deutschland stärker in die Mikroelektronik investiert. Eine der Grundtechnologien der Informations- und Kommunikationstechnik ist die Mikroelektronik. So wird die Halbleiterindustrie zunehmend zum Systemdesigner, das System-Know-how wandert in die Chips. Nach einer Umfrage des VDE unter Managern der Mikroelektronik-Branche erwarten die Unternehmenslenker in Deutschland demnach die größte wirtschaftliche Hebelwirkung der Mikroelektronik für die Automobilelektronik, die Medizintechnik und Life-Sciences sowie für die Energietechnik. „Für die technologiepolitischen Weichenstellungen bedeutet dies: Die Chipfabriken müssen in Deutschland gehalten werden, damit hierzulande demnächst nicht nur noch Entwicklungen von Teillösungen für andere Entwickler oder das Marketing anzutreffen sind“, so der VDE. Bildquelle: AMD
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