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Leiterplatten | 28 Juni 2006

Ruwel wird an Investment-Banker verkauft

Die Ruwel AG, der letzte große deutsche Leiterplattenhersteller, wird mehrheitlich an ein Konsortium amerikanischer Investment-Banken verkauft. Eine Minderheitenbeteiligung bleibt bei den bisherigen Vorständen Wilfried Sehner und Ralf Ebeling.
Die beiden Vorst√§nde hatten das finanziell angeschlagene Unternehmen erst 2004 √ľbernommen. Ruwel hatte im Gesch√§ftsjahr 2004 einen Umsatz von 179 Millionen Euro erzielt, was einer Steigerung von 12 Prozent gegen√ľber dem Vorjahr entspricht. Trotz der positiven Entwicklung hatte das Unternehmen aber weiterhin finanzielle Probleme, so dass 2006 f√ľr das Tochterunternehmen in D√§nemark Konkurs angemeldet werden musste. Da Ruwel bei deutschen Banken Kredite in H√∂he von etwa 100 Millionen Euro offen hat, wurde seit etwa zwei Jahren nach einem starken Finanzpartner gesucht. Die US-Investoren um die Investment-Banker Bear Stearns, BlueBay Asset Group und Cargill Value Investment √ľbernehmen nun die Mehrheit des Aktienkapitals und die Kredite der Ruwel AG.
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2018.12.12 02:03 V11.10.8-1