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Allgemein | 22 Juni 2006

Unternehmensgründungen im Technologiebereich stark rückläufig

Nach einer Studie gibt es in Deutschland immer weniger Unternehmensgründungen im Technologie- und Software-Bereich. Georg Licht, Forschungsleiter des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), sieht in dieser Entwicklung ein "Alarmzeichen ersten Ranges“.
Laut der Studie ist die Zahl der Gründungen sei 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gesunken und hat damit einen neuen Tiefpunkt erreicht. Damit habe die Gründungstätigkeit in technologie- und wissensintensiven Wirtschaftszweigen im vergangenen Jahr um 30 Prozent unter dem Niveau von 1995 gelegen. "Der Tiefstand bei Hightech-Gründungen ist besorgniserregend, denn nur mit Innovationen in Spitzentechnologien hat der Wirtschaftsstandort Deutschland eine Zukunft im globalen Wettbewerb", sagte Jürgen Gallmann, Chef von Microsoft Deutschland. Der Austausch zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen sollte deshalb noch stärker als bisher gefördert werden. Eines der größten Probleme ist die Finanzierung von Neugründungen.

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