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Elektronikproduktion | 14 August 2008

Continental: Schaeffler-Angebot nicht annehmen

Aufsichtsrat und Vorstand der Continental haben heute ihre gemeinsame Stellungnahme zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot (Barangebot) von Schaeffler veröffentlicht. Sie empfehlen den Aktionären, das Angebot nicht anzunehmen.
F√ľr die ablehnende Haltung werden vor allem folgende Gr√ľnde ange¬≠f√ľhrt: - Der von Schaeffler angebotene Preis von 70,12 ‚ā¨ in bar je Aktie ist aus finanziel¬≠ler Sicht nicht angemessen. Das Angebot der Bieterin entspricht lediglich dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestpreis, welcher nach Auffassung von Vorstand und Aufsichtsrat nicht das langfristige Wertpotenzial der Gesellschaft reflektiert. Auch die von Aufsichtsrat und Vorstand bei den Investmentbanken Goldman Sachs und JP Morgan eingeholten Stellungnahmen bewerten das Angebot als nicht ad√§quat. - Beim Vollzug der √úbernahme drohen zudem Steuernachteile und erh√∂hte Refinanzie¬≠rungskosten. - Die wirtschaftlichen Vorteile eines Zusammengehens mit der Schaeffler Gruppe sind aus Sicht der Continental-Gruppe auf einen √ľberschaubaren Bereich begrenzt. Synergiepo¬≠tenziale lassen sich vor allem bei der Getriebefertigung und zuk√ľnftig im Bereich der Hybrid-Technologie erschlie√üen. In diesen Bereichen bestehen bereits zum gegenw√§rti¬≠gen Zeitpunkt Entwicklungspartnerschaften mit anderen Unternehmen. In der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch hat der Vorstand √ľber den Fortgang der Gespr√§che mit der Schaeffler Gruppe und die hierbei erzielten Fortschritte berichtet. Der Vorstand wird mit voller R√ľckendeckung des Aufsichtsrates kurzfristig weitere Verhandlungen ohne jegliche Vorbedingung anstreben. Es ist das Ziel von Continental, m√∂glichst schnell zu einer L√∂sung im Sinne des Unternehmens zu kommen. Daneben pr√ľft der Vorstand mit Unterst√ľtzung des Aufsichtsrats weiterhin alle Handlungsoptionen.
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