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Elektronikproduktion | 24 Juli 2008

Continental weist Übernahmeangebot der Schaeffler Gruppe zurück

Aufsichtsrat und Vorstand der Continental sind sich nach intensiven Beratungen einig, dass das angekĂŒndigte Übernahmeangebot der Schaeffler Gruppe das Unternehmen nicht angemessen bewertet und den Unternehmensinteressen nicht gerecht wird.
Alle Mitglieder beider Organe lehnen die Offerte in der vorliegenden Form ab und befĂŒrworten die weitere juristische PrĂŒfung der Art und Weise der AnnĂ€herung an die Continental AG durch die zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörden. Der Aufsichtsrat stellt ausdrĂŒcklich fest, dass er die Vorgehensweise des Vorstands in vollem Umfang unterstĂŒtzt. Deshalb stimmte der Aufsichtsrat der Continental AG in seiner heutigen Sitzung den vom Vorstand bereits identifizierten Handlungsoptionen zu. Aufsichtsrat und Vorstand werden in diesem Verfahren alles tun, um die Interessen der AktionĂ€re, Mitarbeiter und sonstigen Stakeholder zu schĂŒtzen. Vorstand und Aufsichtsrat sind gleichzeitig der Auffassung, dass eine Einigung mit der Schaeffler Gruppe in diesem Verfahren erstrebenswert ist. Sollte die Schaeffler Gruppe bereit sein, entweder ĂŒber eine angemessene PrĂ€mie fĂŒr Continental-AktionĂ€re oder ĂŒber die Begrenzung auf eine fĂŒr das Unternehmen akzeptable Beteiligungsquote zu verhandeln, hat der Vorstand die UnterstĂŒtzung des Aufsichtsrats, direkte Verhandlungen mit der Schaeffler Gruppe aufzunehmen. Aufsichtsrat und Vorstand der Continental AG werden nach der notwendigen weiteren Konkretisierung der Bieterabsichten und der Veröffentlichung einer Angebotsunterlage sorgfĂ€ltig die Interessen der Gesellschaft, ihres Unternehmens, ihrer AktionĂ€re und Arbeitnehmer sowie GeschĂ€ftspartner abwĂ€gen und im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Stellungnahme zu dem Übernahmeangebot Stellung nehmen.
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