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Leiterplatten | 17 Juli 2008

Rekordmonat für deutsche Leiterplattenindustrie

April beschert einen Rekordmonat für die Leiterplattenmarkt in Deutschland.

Der Umsatz der Leiterplattenhersteller hat im April alle Vergleichswerte übertroffen, berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der Fachverband Electronic Components and Systems im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Zum Vormonat März 2008 betrug die Steigerung 15,6 Prozent, zum April 2007 waren es 13,5 Prozent. Auch kumulativ liegt das Gesamtvolumen um 5,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die ungewöhnliche Anzahl von 22 Arbeitstagen im April und die Zahl von 84 Arbeitstagen seit Jahresbeginn trugen zu diesen Steigerungen bei. Zusätzlich spielen Versorgungsengpässe und qualitative Probleme in Asien weiter eine Rolle. Der Auftragseingang ist seit dem Jahr 2000 der zweithöchste für einen April – gleiches gilt für das aufgelaufene Jahr. Verglichen mit dem Vorjahresmonat stieg der Eingang der Bestellungen um 12 Prozent. Die Bereiche Automobil und Industrie-Elektronik stachen besonders hervor. Dabei wurden Aufträge zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erteilt und kleinere Seriengrößen aus dem Industriebereich, die nicht für eine Verlagerung geeignet sind, verstärkt in Europa gebucht. Das Book-to-Bill-Ratio erreichte einen Wert von 1,04, es lag damit etwas niedriger als in den vorangegangenen Monaten. Für einen April stellt es aber durchaus einen guten Wert dar. Die Mitarbeiterzahl ist weiterhin stabil, es trat nur eine geringfügige Änderung ein.
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