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RoHS | 13 Juni 2006

Bei der RoHS-Umstellung die Materiallogistik nicht vergessen

In letzter Zeit richtete sich das Augenmerk der RoHS-Umstellung vor allem auf die bleifreien Lötprozesse und den Einsatz bleifreier Lote. Die Umstellung ist damit aber keinesfalls abgeschlossen. Nicht weniger Probleme verursacht die Materiallogistik, insbesondere die Baugruppenproduzenten sind hier wegen der teilweise sehr späten Umstellung der Bauelemente, fehlenden Verarbeitungsparametern und unterschiedlicher Kennzeichnung gefordert.
Beim Augsburger Baugruppenproduzenten BMK sind die bleifreien L√∂tprozesse l√§ngst zur Serienproduktion freigegeben, nun steht die Materiallogistik im Vordergrund. Schwierigkeiten macht die teilweise sp√§te Umstellung der Bauelemente auf RoHS-konforme Produkte. ‚ÄěUm die Materiallogistik systematisieren zu k√∂nnen, sind im PPS-System zus√§tzliche Merkmale wie Bauelement ist bleifrei oder RoHS-konform unerl√§sslich“, erl√§utert Ewald Gailing, verantwortlich f√ľr den Vertrieb bei BMK. Eine weitere wichtige zu beachtende Materialeigenschaft ist der MSL (Moisture Sensitive Level). Beim Material-Handling in der Produktion muss sichergestellt sein, dass die Verarbeitungszeiten gem√§√ü JEDEC-Standard 020A eingehalten werden.

Die RoHS-Konformit√§t entsprechend der Richtlinie bezieht sich ausschlie√ülich auf die verwendeten Stoffe. V√∂llig offen l√§sst das ElektroG dagegen die Verarbeitungsparameter, also inwieweit ein RoHS-konformes Bauelement auch f√ľr die bleifreien Fertigungsprozesse geeignet ist. ‚ÄěInsofern sind zus√§tzliche Pr√ľfungen der Datenbl√§tter von temperaturempfindlichen Bauelementen wie Alu-Elkos, Steckverbindern und Displays, um einige zu nennen, unerl√§sslich“, betont Ewald Gailing.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter http://www.elektronikpraxis.de/heftindex/heftindex_2216916.html
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