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Allgemein | 22 Mai 2008

Greenpeace-Kampagne gefährdet Verbraucher

Infolge der Greenpeace-Kampagne gegen bromierte Flammschutzmittel (BFR) in den Bereichen Elektronik könnten Verbraucher nun einer höheren Gefahr ausgesetzt werden, sagt das Wissenschafts- und Umwelt-Forum der Bromindustrie (BSEF).
Ignoriert man die erhebliche Feuergefahr, die elektronische Produkte bei Überhitzung mit sich bringen, die internationale Umweltorganisation ihren Druck auf Elektronik-Hersteller noch einmal verstärkt, welche bromierte Flammschutzmittel bei der Herstellung von sichern Elektronikgütern verwenden.

Mit der Veröffentlichung ihres neuen Berichts "Playing dirty", versucht Greenpeace die großen Spiel Konsolen-Hersteller – und ihre Kunden – zu zwingen, die Verwendung der am meisten getesteten und wissenschaftlich dokumentierten Flammschutzmittel einzustellen. Diese wurden von europäischen Experten als für Umwelt und Gesundheit als unbedenklich eingestuft. Der Bericht missachtet "Schlussfolgerungen und Entscheidungen der zuständigen Behörden“.

Der neueste Bericht von Greenpeace ignoriert weiterhin die folgenden grundlegenden Fakten:
- Die überwiegende Mehrheit der Substanzen, die es zu beseitigen versucht, sind durch die zuständigen Behörden in Europa und Nordamerika für die Nutzung freigegeben worden;
- Die größte bromierten Verbindungen, im Hinblick auf das Volumen (Deca-BDE und TBBPA), wurden gründlich getestet und Verfahren zur Risikoanalyse – vornehmlich durch die EU – sind zu dem Schluss gekommen, dass ihre Verwendung als völlig sicher unbedenklich eingestuft werden können. Die von Greenpeace hervorgebrachten Gesundheitsbedenken in Bezug auf bromierte Flammschutzmittel in Spiel-Konsolen sind wissenschaftlich nicht haltbar.
- Diese Flammschutzmittel leisten kritische Leistungs- und Sicherheitsfunktionen in einer breiten Palette von elektronischen Produkten. Bei bestimmten Anwendungen, sind sie die effektivsten und effizientesten Mittel um Brandschutzverordnungen einzuhalten.

Wenn man den Forderungen von Greenpeace nachgibt, werden Elektronik-Hersteller gezwungen, auf weniger erprobte Chemikalien auszuweichen, da sie den Verbrauchern keine feuergefährlichen Produkte anbieten können. Damit werden Verbraucher einem erhöhten Risiko ausgesetzt. BSEF fordert Elektronik-Hersteller auf, verantwortungsvoll zu handeln und weiterhin getestete und genehmigt Verbindungen zu verwenden.

Der Verhütung von Bränden in elektronischen Geräten ist besonders wichtig, da fast alle Wärmequellen und erhebliche Mengen von leicht entflammbaren Kunststoffen enthalten. Die jüngsten Vorfälle mit Musikanlagen, Computern, Batterien und Spiel-Konsolen Platzen, welche in Flammen aufgegangen sind, veranschaulichen die Gefahren.

Im Jahr 2005, musste Microsoft, eines der von Greenpeace attackierten Unternehmen, 14,1 Millionen Netzkabel für seine Xbox-Spiele-Konsole zurückrufen, weil diese eventuell eine Feuergefahr darstellten. Der Unternehmen erklärte, dass 30 Kunden Brandschäden, 7 Xbox-Nutzer verbrannten Hände und 23 andere Feuerschäden meldeten.

In Europa und den USA, werden jedes Jahr Tausende von Menschen als Folge von Bränden getötet, wobei viele von Verbraucherelektronik ausgelöst werden.

"Es ist wichtig, dass Verbraucherelektronik sind Feuersicher ist. Bromierte Flammschutzmittel sind eine sehr wirksame und bewährte Art und Weise dies zu erreichen. Sie wurden ebenfalls als sicher für die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt eingestuft", sagte Michael Spiegelstein, Vorsitzender des BSEF. "Greenpeace handelt verantwortungslos, bei dem Versuch einige der am meisten getesteten und genehmigten Flammschutzmittel zu verbieten."

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