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Elektronikproduktion | 25 April 2008

Vogt steigert Umsatz um 1,6%

VOGT electronic hat das Geschäftsjahr 2007 mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBIT) auf 3,2% abgeschlossen.

Das um Sondereffekte bereinigte EBIT belief sich auf 5,5 Mio. EUR (Rumpfgeschäftsjahr Okt.-Dez. 2006: -0,5 Mio. EUR). Damit konnte die EBIT-Marge von -1,2% im Rumpfgeschäftsjahr 2006 auf 3,2% im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2007 gesteigert werden. Der VOGT electronic Konzern erhöhte den Umsatz gegenüber dem ungeprüften Gesamtjahreszeitraum 2006 um 1,6% auf 174,4 Mio. EUR. Ohne Einbeziehung der VOGT electronic Letron GmbH, die Anfang November 2007 veräußert und somit entkonsolidiert wurde, hätte sich eine Umsatzsteigerung von 2,4% im Vergleich zum Gesamtjahreszeitraum 2006 ergeben. Um die Flexibilität im internationalen Wettbewerb zu erhöhen, wurden im Geschäftsjahr 2007 die geplanten Strukturanpassungen konsequent umgesetzt. Der VOGT electronic Konzern hat die Basis für nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch eine deutliche Optimierung des Produktionsnetzwerkes und signifikante Verbesserungen wichtiger Kostenpositionen geschaffen. Die durchgeführten Strukturanpassungen werden zu einer Reduzierung der zukünftigen Kostenstruktur führen, belasteten aber das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 einmalig mit Kosten in Höhe von 12,2 Mio. EUR (Rumpfgeschäftsjahr Okt.-Dez.2006: 0,8 Mio. EUR). Das operative Ergebnis inklusive dieser Einmalaufwendungen belief sich somit auf -6,7 Mio. EUR (Rumpfgeschäftsjahr Okt.-Dez.: -1,3 Mio. EUR). Die im Finanzergebnis ausgewiesenen Aufwendungen aus der IFRS Bewertung von Darlehen, Genussrechten und Besserungsschein, resultieren aus der schwierigen Vergangenheit von VOGT electronic mit Restrukturierung und Rekapitalisierung. Die damals zum Überleben der Gesellschaft notwendigerweise aufgenommenen finanziellen Verpflichtungen werden bis auf absehbare Zeit auch die zukünftigen Konzernjahresergebnisse beeinflussen. Im Geschäftsjahr 2007 beliefen sich diese Finanzaufwendungen auf 10,1 Mio. EUR (Rumpfgeschäftsjahr Okt.-Dez. 2006: 1,0 Mio. EUR). Somit ergab sich ein negatives Konzernjahresergebnis nach Steuern in Höhe von -17,7 Mio. EUR (Rumpfgeschäftsjahr Okt.-Dez.2006: -2,7 Mio. EUR). Ferner wurde im Geschäftsjahr 2007 die finanzielle Situation des Konzerns entscheidend verbessert. Der Darlehensvertrag mit SUMIDA konnte um weitere vier Jahre verlängert werden und wurde damit auf eine längerfristige Basis gestellt. Darüber hinaus stieg die Eigenkapitalquote um 7,7% auf 15,8% (Rumpfgeschäftsjahr 31.12.2006: 8,1%). Die Erhöhung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2007 auf 17,9 Mio. EUR (Rumpfgeschäftsjahr 31.12.2006: 10,6 Mio. EUR) resultiert vor allem aus der im September 2007 durchgeführten Kapitalerhöhung.
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