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Allgemein | 22 April 2008

VDE-Studie: China wird Top-Technologiestandort

Deutschland wird bis 2020 seine Spitzenposition in der Elektrotechnik, Automation und Medizintechnik behaupten. Die größten Innovationsimpulse gehen von den Mikro- und Nanotechniken aus.

Hier liefern sich Europa, USA und China in den nächsten Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwar verteidigt Deutschland seinen Spitzenplatz als der Mikroelektronik-Standort in Europa. Das Gravitationszentrum der Chip-Produktion verlagert sich jedoch nach Asien. 74 neue Chipfabriken sind derzeit in Asien geplant, EU-weit sind es nur fünf, davon zwei in Deutschland. Insbesondere China und Indien holen in wichtigen Technologiebereichen auf und verschärfen den weltweiten Standortwettbewerb. Wenn die Fabriken abwandern, werden Forschung und Design folgen. Im Cluster Dresden, wo jeder zweite Chip aus europäischer Produktion hergestellt wird, wurden circa 2 Milliarden Euro Strukturfondmittel investiert, die bisher zu circa 10 Milliarden Euro Einnahmen für die öffentliche Hand führten. Stärken des Standortes Deutschland liegen vor allem in der mittelständischen Unternehmens-Infrastruktur, im Know-how von Elektroingenieuren und in der engen Kooperation von Hochschulen und Wirtschaft. 87% der VDE-Mitgliedsunternehmen planen derzeit keine Verlagerung von Kapazitäten ins Ausland, in der Forschung und Entwicklung sind die Werte noch besser. 39% wollen 2008 mehr in Forschung und Entwicklung investieren, nur 4% erwarten eine Verringerung. Das F+E-Engagement am und für den Standort erhöht sich damit deutlich (+12%) gegenüber dem Vorjahr. Problematisch bleibt der Expertenmangel, der von rund der Hälfte der Unternehmen konstatiert wird. Das sind Ergebnisse des VDE-Innovationsmonitors 2008, einer Umfrage unter den rund 1.250 Mitgliedsunternehmen des Verbandes sowie Forschungseinrichtungen.
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